Emirat-Minister spottet über Deutschlands Migrations-Versagen: „Ich habe es euch doch gesagt”
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In Deutschland werden Islamisten-Aufmärsche nahezu zu einer Gewohnheit. Nach den Bildern aus Hamburg spottet nun der Außenminister der Vereinigten Arabischen Emirate über Deutschland. Die Golfstaaten schotten sich seit der Migrationskrise 2015 ab. Viele arabische Staaten wollen seit Jahren keine Flüchtlinge aus der arabischen Welt aufnehmen. NIUS erklärt die Gründe.
Letzten Samstag sprach ganz Deutschland über unfassbare Szenen aus der Hafenstadt Hamburg!
Denn: Tausende Menschen beteiligten sich dort an einer Islamisten-Demonstration. Auf hochgehaltenen Schildern wurde ein Kalifat gefordert. Hunderte zeigten den Islamisten-Gruß. Auch Hunderte riefen „Allahu Akbar“. Die Frauen waren vollverschleiert, wie man es von islamistischen Staaten und Terrororganisationen kennt – auch wurden sie von den Männern separiert.
Aufgerufen zum radikalen Aufmarsch hatte die Gruppierung Muslim Interaktiv, die zur vom Verfassungsschutz beobachteten Hizb ut-Tahrir-Bewegung gehört. Die islamistische Bewegung strebt ein Kalifat auf Grundlage der Scharia an.

Immer wieder gehen Hunderte Islamisten in Deutschland auf die Straße und zeigen offen ihr extremistisches Gedankengut.
Auch wurde offen Deutschland gedroht: Ein Redner kündigte auf der Bühne an, dass – wenn „die Karten neu gemischt werden“ und der „schlafende Riese erwacht“ – Politiker und Medien „zur Rechenschaft gezogen“ werden.
Doch nicht nur in Deutschland schüttelte man erschrocken den Kopf. Viele arabische Staaten blicken derweil fassungslos auf westeuropäische Staaten wie Deutschland, die immer stärker die Folgen der unkontrollierten Massenmigration seit 2015 zu spüren kriegen.
UAE-Minister prophezeite schon 2017 wachsende Radikalisierung in Europa
So spottet nun der Außenminister der Vereinigten Arabischen Emirate (UAE) nach dem Islamisten-Aufmarsch über Deutschland: „I told you so“ – auf Deutsch: „Ich habe es Euch doch gesagt“. Dazu postet Abdullah bin Zayid Al Nahyan auf „X“ ein Video von sich selbst aus dem Jahr 2017.
Scheich Abdullah bin Zayid Al Nahyan warnte nämlich schon 2017: „Es wird ein Tag kommen, an dem wir viel mehr radikale Extremisten und Terroristen sehen, die aus Europa kommen.“
Seine knallharte Begründung: Weil Europa versuche „politisch korrekt“ zu sein und davon ausgehen würde, den Nahen Osten und den Islam „besser zu kennen als wir“. Dies sei „pure Ignoranz“, sagte er damals.
Auch der UAE-Botschafter in Deutschland schaut entsetzt auf die Bilder aus Hamburg. Der Diplomat Ahmed Alattar schrieb auf „X“, es sei „unglaublich, inakzeptabel und unverständlich, wie sich Menschen, die in Deutschland eine Heimat gefunden haben, gegen Deutschland wenden.“
„Aber das ist typisch für politische Islamisten“, stellt der Botschafter fest.
Golfstaaten weigerten sich 2015 Flüchtlinge aufzunehmen
Als 2015 aufgrund des Bürgerkrieges in Syrien eine Flüchtlingswelle im Nahen Osten ausbrach, waren es in der arabischen Welt vor allem die Golfstaaten, die sich vor Flüchtlingen abschotteten. Und das, obwohl sie zu den reichsten Ländern der Welt gehören. Darunter: die Emirate, Saudi-Arabien, Kuwait und Katar.
Denn: Alle diese arabischen Staaten hatten eine höllische Angst, sich Islamisten und Terroristen über die Flüchtlingskorridore und durch eine dauerhafte Aufnahme ins Land zu holen.
Damals standen die Golfstaaten deshalb in großer Kritik – und zwar in der arabischen und westlichen Welt. Heute müssten Kritiker rückblickend zugeben: Die Sorge war durchaus berechtigt.

Der Außen-Chef der Vereinigen Arabischen Emirate (UAE): Abdullah bin Zayed
Doch die Furcht wird sich nicht ausschließlich um Islamisten und Terroristen gedreht haben, wenn der Emirati Abdullah bin Zayed davon sprach, Europa glaube in seiner politischen Korrektheit, „den Nahen Osten und Islam besser zu kennen als wir“. Mit „wir“ meinte er: ‚Wir Araber und Muslime‘. Denn es ging den Golfstaaten auch darum, dass sie politisch-islamische Ideologien, radikale Mentalitäten und bestimmte Kriminalitätsformen nicht durch unkontrollierte Migrationsströme importieren wollten.
Denn bitterer Fakt ist: Seit der 2015 beginnenden unkontrollierten Massenmigration hat sich Europa stark verändert. Unter anderem: Frankreich, Italien, Belgien, Schweden, Niederlande, Österreich und Deutschland. Die Ausländerkriminalität nimmt in diesen Staaten enorm zu – Tendenz weiter steigend.

Der syrische Islamist Maan Dahtal stach in Deutschland erst einen Mann mit 28 Messerstichen ab. Später griff er ein Fitnessstudio an. Im Prozess zeigte er den erhobenen ISIS-Finger – womit er symbolisierte: dass er keinen Respekt vor dem Rechtsstaat hat. Für Islamisten gelten nur die Regeln der Scharia.
So gibt es in europäischen Ländern neue Kriminalitätsphänomene wie z.B. brutale Taten mit Messer, einer Machete oder gar einem Schwert. Frauen werden aufgrund der steigenden Gewaltkriminalität und sexuellen Übergriffe aus dem öffentlichen Raum verdrängt. In Städten wachsen Clan-Kriminalität und Bandenkriege. Immer mehr Parallelgesellschaften mit Scharia-Mentalitäten bilden sich. Sowohl die gefährliche Ideologie des politischen Islam als auch der extremistische Islamismus breiten sich weiter aus.
Im Klartext: Wenn heute genau derselbe Emirati „Ich habe es euch doch gesagt“ spottet, dann wussten die Golfstaaten, dass durch die unkontrollierten Massenströme genau ALL DIESE Migrationsprobleme auf Europa zukommen, europäische Staaten negativ verändern werden und auch dass all diese Probleme offenbar nicht durch Integrationskurse lösbar sind.
Ägypten baut Mauer wegen Gaza-Flüchtlingen aus
Doch die Golfstaaten sind nicht alleine in der Abschottung vor Flüchtlingen aus der arabischen Welt. Seit 2008 errichtet Ägypten eine Grenzanlage zum Gazastreifen. Nicht nur, um das Schmuggel-Geschäft zu unterbinden. Kairo versucht, sich vor militanten palästinensisch-arabischen Extremisten zu schützen.
Aus diesem Grund lehnt Ägypten die Aufnahme palästinensischer Flüchtlinge aus dem benachbarten Gazastreifen weiter ab. Dabei ist Ägypten selbst ein arabisches Land, in dem die Mehrheit sunnitische Muslime sind.

Die Sorge vor palästinensischen Extremisten ist seit Jahren groß: Seit 2008 baut Ägypten seine Grenzanlagen zum Gazastreifen aus. Heute trennt Ägypten und Gaza eine Mauer. Kairo baut derweil von der anderen Seite die Grenzmauern immer weiter aus.
Satellitenbilder zeigen inzwischen eine mehr als vier Kilometer lange Mauer an der ägyptischen Seite zum Gazastreifen. Seitdem die Hamas mit den Terroranschlägen am 7. Oktober 2023 einen Krieg gegen Israel begann, rüstet Ägypten seine Grenzen noch mehr auf.
Denn: die ägyptische Regierung will unbedingt das Szenario verhindern, dass ein Massenansturm und ein Durchbrechen der hoch gesicherten Grenze zu Ägypten seitens Palästinensern geschieht.
Das Trauma Ägyptens
Der Grund für die Angst: Ägypten hat eine lange Vorgeschichte mit der Ideologie des politischen Islam – denn dort entstand 1928 die Muslimbruderschaft (MB), die einflussreichste islamistische Bewegung der Welt. Die Hamas im Gazastreifen wiederum entstand aus der Muslimbruder-Bewegung und steht ihr bis heute nahe.

6. Juli 2012: Der Muslimbruder Mohammed Morsi (r.) trifft als Ägyptens Präsident den Führer der Hamas-Terrororganisation Ismail Haniyeh in Kairo. Haniyeh ist Palästinenser und wurde 1962 im Gazastreifen geboren.
Ägypten möchte dieser extremistischen Ideologie keine Tür mehr öffnen. 2012 gelangten die Muslimbrüder legalistisch durch Wahlen an die Macht in Ägypten. Nach einem katastrophalen Jahr an der Staatsspitze wurde der damalige islamistische Präsident Mohammed Mursi jedoch vom Militär am 3. Juli 2013 gestürzt. Die Armee ging mit aller Härte vor, tausende Menschen starben – es gilt als das größte Massaker in der Geschichte Ägyptens.
Dieses Trauma prägt ganz Ägypten bis heute.
Am 25. Dezember 2013 stufte Kairo die MB als Terrororganisation ein. Auch sollen sie für den Bombenanschlag auf ein Polizeigebäude in Al-Mansura verantwortlich sein, bei dem 16 Menschen getötet wurden.
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