Er entwaffnete einen Terroristen: Held von Sydney bekommt 2,5 Millionen-Spende
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Es sind bewegende Szenen am Krankenbett: Ahmed Al-Ahmed, der 43-jährige, der einen der islamistischen Angreifer am Bondi Beach überwältigte, bekommt einen Scheck in Höhe von 2,5 Millionen Dollar überreicht.
43 000 Menschen aus aller Welt hatten für den zweifachen Familienvater gespendet, so berichtet die britische Daily Mail. Die größte Einzelspende in Höhe von 99 999 US-Dollar kam von Milliardär Bill Ackman. Gestartet hatte die Aktion der kanadische Influencer Zachary Dereniowski. Es ist eine von mehreren Spendenaktionen, die den Familien der Opfer zugutekommen sollen.
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Ahmed riskierte sein eigenes Leben
Am 14. Dezember hatten zwei islamistische Attentäter – ein Vater mit seinem Sohn – am Bondi Beach das Feuer eröffnet. Dabei wurden fünfzehn Menschen getötet, unter anderem ein zehnjähriges Mädchen, und Dutzende verletzt. Die Menschen hatten am Strand das jüdische Lichterfest Chanukka gefeiert. Obsthändler Ahmed Al-Ahmed aß gerade in der Gegend zu Mittag, als die Schüsse fielen.
Nachdem die Attentäter das Feuer eröffnet hatten, hatte Ahmed einen der beiden überwältigt und ihm die Waffe entrissen – und damit vermutlich viele Menschenleben gerettet.
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Der Terroristen-Vater war noch vor Ort von der Polizei erschossen worden, der Sohn liegt schwerverletzt in einer Klinik. Bei seinem Einsatz war Ahmed selbst von zwei Kugeln an der Schulter getroffen worden.
Botschaft für die Menschen
Seine beherzte Tat zeigt weltweit Wirkung. Dank der Spendensammlung ist der Syrer, der seit 2006 in Australien lebt, jetzt Multimillionär. Seine bescheidene Reaktion: „Das habe ich verdient?“ Daraufhin antwortet der Spendensammler: „Jeden Penny.“
Ahmed hatte auch eine persönliche Botschaft: „Alle Menschen sollten zusammenhalten und böses Blut vergessen. Rettet weiterhin Leben! Rettet Leben!“ Weiter sagte Ahmed: „Wenn ich Menschen rette, dann tue ich das aus tiefstem Herzen.“
Insgesamt sind für die Familien der Opfer fast fünf Millionen Dollar an Spenden zusammengekommen.
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