„Explodierende Klima-Kosten lassen Wähler verzweifeln“: So rechnet das Wall Street Journal mit den Grünen ab
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Die Grünen konnten bei der EU-Wahl am Sonntag nur 11,9 Prozent der Stimmen für sich verbuchen – damit büßten sie 8,6 Prozent der Wählerstimmen ein, die sie bei der letzten Abstimmung für das Europaparlament erhielten. Dieser drastische Verlust erregt international Aufsehen. Für das renommierte Wall Street Journal aus den USA gehen die Grünen als die „größten Verlierer“ hervor, da sie rund 3 Millionen Stimmen verloren haben.
Das Interesse am Klimawandel schwindet
Noch dramatischer sind die Verluste unter den jungen Wählern, die jünger als 30 Jahre sind, die sich massenhaft von den Grünen abwenden. Dies sei vor allem der desaströsen Energiepolitik geschuldet. Zum einen sei die „Verzweiflung über die Kosten grüner Politik“ ausschlaggebend, zum anderen schwinde das Interesse am Klimawandel. Die Wähler bemerkten, dass das zentrale Versprechen der Grünen, erneuerbare Energie bezahlbar zu gestalten, nicht eingehalten werde. Weiter analysiert das Wall Street Journal, dass die deutsche Industrie mit den rasant gestiegenen Energiepreisen und Klimavorschriften zu kämpfen habe.

Die Bauernproteste richteten sich vor allem gegen die grüne Energie- und Wirtschaftspolitik.
Die Deutschen sind müde von der Ampel-Politik
Die explodierenden Kosten haben die Landwirte auf die Straße getrieben, die gegen steigende Kraftstoffpreise demonstriert haben – dieser Frust habe auch in der Wählerschaft verfangen, analysiert das Wall Street Journal. Hinsichtlich der Ampel habe eine „deutsche Müdigkeit“ eingesetzt. Trotz gestiegener Wahlbeteiligung habe auch die Kanzlerpartei SPD Verluste hinnehmen müssen.

Gelten als große Wahlverlierer bei der Europawahl: Robert Habeck und seine Grünen.
Tatsächlich sind es die Themen Migration und Innere Sicherheit, die die Menschen priorisieren. Weiter sei die Bevölkerung nicht bereit, ihre Wirtschaft und den damit einhergehenden Wohlstand grüner Klima-Ideologie zu opfern. Das miserable Abschneiden der Grünen sollte eine Warnung an Brüssel sein, aus der „grünen Agenda“ auszusteigen. Auch die US-Demokraten sollten gewarnt sein und diese Ergebnisse aufmerksam verfolgen.
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