Frau tot, zwei Menschen in Lebensgefahr: Polizei nimmt Messerangreifer (22) in Manchester fest
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In der englischen Stadt Manchester ist es zu schwerer Messergewalt gekommen: Wie die Portal Sky und GB News berichten, wurde am Sonntagabend eine 43-jährige Frau bei einer Messerattacke getötet. Zwei weitere Menschen erlitten lebensgefährliche Verletzungen und befinden sich im Krankenhaus.
Der Vorfall ereignete sich ersten Erkenntnis zufolge gegen 23:20 Uhr in der Barnard Road im Stadtbezirk Gorton. Bei den Verletzten handelt es sich um eine 17-Jährige und einen 64-Jährigen, die mit „lebensgefährlichen Verletzungen“ ins Krankenhaus eingeliefert wurden. Sie sollen auf einem „Grundstück an der Straße“ schwere Stichwunden davongetragen haben.

Fotos werden am Tatort gemacht.
Die Polizei konnte einen 22-jährigen Mann in der Nähe des Tatorts festnehmen. Weitere Angaben zum Tatverdächtigen machte die Behörde nicht. Erste Hinweise sollen jedoch darauf hindeuten, dass die Opfer den Verdächtigen kannten. Wie die Polizei Manchester mitteilte, ermittle man gegen den 22-Jährigen wegen Mordverdachts.
„Wir verstehen, dass die Bevölkerung vor Ort und in ganz Greater Manchester zu Recht schockiert und besorgt ist, nachdem sie heute Morgen aufgewacht ist und diese tragische Nachricht gehört hat“, sagte ein Sprecher der Polizei. „Unsere Gedanken sind in dieser schweren Zeit bei den Betroffenen und ihren Angehörigen. Wir tun alles, was wir können, um sie zu unterstützen.“ Aktuell befrage man Zeugen und werte Spuren aus. „Zudem wird es verstärkte, gut sichtbare Patrouillen geben.“

Zahlreiche Teams der Spurensicherung waren am Montag im Einsatz.
Noch immer sollen sich am Tatort Kriminalbeamte aufhalten, der Bereich ist abgesperrt. Mehrere Spurensicherungszelte sollen noch heute vor einem Haus stehen. Der Tat zuvorgegangen waren „zahlreiche Anrufe“ aus der Bevölkerung, woraufhin bewaffnete Beamte zum Tatort eilten, wie GB News berichtet. Immer wieder seien Polizeifahrzeuge zum Tatort geströmt, sagte ein Anwohner der Zeitung Manchester Evening News, „sieben oder acht Polizeiwagen“ seien demnach zu einem Anwesen gefahren.
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