Ganze Absätze von Wikipedia abgeschrieben: Plagiatsjäger Weber erhebt schwere Vorwürfe gegen Kamala Harris
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Drei Wochen vor den Präsidentschaftswahlen in den USA gerät die Kandidatin der Demokraten, Kamala Harris, unter Druck: Der österreichische Plagiatsjäger Stefan Weber wirft ihr vor, große Teile ihres Buches „Smart on Crime“ abgeschrieben zu haben.
Inzwischen haben Weber und seine Mitarbeiter nach eigener Auskunft 27 Plagiatsfragmente gezählt. Harris – oder ihre Ghostwriterin Joan O'C Hamilton, mit der sie das Buch „Smart on Crime“ („Intelligente Kriminalitätsbekämpfung“) 2009 schrieb – haben offenbar etliche typische „Bauernopferplagiate“ (nur ein Teil des gesamten übernommenen Textes wird zitiert) begangen.

Der politische Kommentator Ben Shapiro süffisant: „Regel Nr. 1 bei der ‚Intelligenten Kriminalitätsbekämpfung‘: Stiehl den Inhalt deines Buches nicht bei Wikipedia.“
Darunter ist auch eine Anekdote des amerikanischen Bürgerrechtlers Martin Luther King, der einst von einer Demonstration im Jahr 1965 erzählte, bei der ein kleines schwarzes Mädchen von einem Polizisten gefragt worden sei, was es wolle, und es habe „Freedom“ (Freiheit) geantwortet, aber falsch ausgesprochen: „Fee-dom“. Harris gibt diesen Vorfall als selbst erlebt aus, sie habe das ihrer Mutter auf die Frage „Was willst du?“ geantwortet: „Fweedom“.

Harris gab eine Anekdote von Martin Luther King als eigene aus.
Auf Seite 60/61 schreibt sie vier Strategien der (nicht genannten) Staatsanwältin Cheryl Matthews ab, ohne diese als Zitat kenntlich zu machen, wie Dr. Stefan Weber in seinem 38-seitigen Dossier feststellt. Sogar aus der „Wikipedia“ soll Harris abgeschrieben haben. Auf Seite 165/166 wurde das meiste aus einem Artikel abgekupfert, zuweilen geringfügig umgeschrieben, ohne dass die Online-Enzyklopädie im Buch oder in den Fußnoten erwähnt worden wäre.

Auch aus der Wikipedia kupferten Kamala Harris und ihre Ghostwriterin ab.
Schon Baerbock musste Plagiate einräumen
Der Salzburger Plagiatsjäger Dr. Stefan Weber hat mit seinen Recherchen bereits bewirkt, dass einem guten Dutzend Personen der akademische Grad aberkannt wurde. 2021 stellten er und sein Team fest, dass in Annalena Baerbocks Buch „Jetzt. Wie wir unser Land erneuern“ an mindestens 100 Stellen wortgleiche oder teilweise wortgleiche Sätze bzw. Teile von Sätzen aus anderen Texten verwendet wurden. Baerbock nahm ihr Buch wenig später vom Markt.

Als Plagiatsjäger gefürchtet: der Salzburger Dr. Stefan Weber.
Zur aktuellen Ermittlungsarbeit sagte Weber nun: „Ja, das ist tatsächlich eine Bombe im US-Wahlkampf“. Zumal selbst Harris wohlgesinnte Medien wie CNN oder die New York Times darüber berichteten. CNN meldete, selbst einige der beanstandeten Passagen geprüft und festgestellt zu haben, dass die Quellen tatsächlich nicht angegeben waren, was den tatbestand des Plagiats erfülle.

Eigentlich ist der Sender auf Harris' Seite, aber auch CNN kommt nicht um die Tatsachen herum.
Für die US-Vizepräsidentin kommt die Enthüllung zur denkbar schlechtesten Zeit, zumal ihre Umfragewerte deutlich abnehmen.

Trumps „Vize“ J.D. Vance machte sich bei X über Kamala Harris lustig.
Donald Trumps Running Mate für den Posten des Vizepräsidenten, Autor von „Hillbilly Elegy“, machte sich auf der Plattform X bereits darüber lustig: „Hallo, ich bin JD Vance. Ich habe mein eigenes Buch geschrieben, im Gegensatz zu Kamala Harris, die ihr Buch aus Wikipedia kopiert hat.“
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