Gewalt-Eskalation in Frankreich: Antifa-Schläger sollen jungen Mann hirntot geprügelt haben
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Im französischen Lyon ist es am Rande eines Protests gegen eine Konferenz der linken Politikerin Rima Hassan nach Angaben der Gruppierung Némésis zu einem schweren Gewaltausbruch gekommen. Demnach sollen rund 40 Linksextreme einen Personenschützer des rechten Feministinnen-Kollektivs lebensgefährlich verletzt haben.
Der 20-Jährige namens Quentin sei aus einer Gruppe heraus angegriffen worden. Aktivisten berichten, er sei zu Boden geschlagen und anschließend mit Tritten und Schlägen traktiert worden. Mehreren übereinstimmenden Berichten aus dem Umfeld der Gruppe zufolge liege der Mann im Krankenhaus, er soll hirntot sein.

Némésis macht die dem Antifa-Spektrum zugerechnete Gruppe Jeune Garde für den Angriff verantwortlich. In sozialen Netzwerken kursieren Videos und Fotos der Auseinandersetzung, eine unabhängige Bestätigung durch Polizei oder Behörden gibt es bislang nicht.
In einem Fernsehinterview schilderte eine Némésis-Vertreterin zudem einen weiteren Angriff auf eine Aktivistin. Demnach sei eine Frau gewürgt und zu Boden gestoßen worden, ihr Kopf habe auf dem Gehweg aufgeschlagen. Die Betroffene liege im Krankenhaus und stehe unter Schock, klage über Kopfschmerzen und Erbrechen. Die Sprecherin macht mehrere linke Gruppen verantwortlich, darunter die Gewerkschaft Solidaires, die Jeune Garde sowie das neu gegründete Bündnis „Éteignons la flamme“.
Hier im Video:
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