Huthis beschießen Öltanker: USA und Großbritannien reagieren mit Luftschlägen
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Die Huthi-Milizen im Jemen haben einen unter US-Flagge fahrenden Öltanker, die „Torm Thor“, im Golf von Aden mit Raketen angegriffen und zudem amerikanische Kriegsschiffe im Roten Meer mittels Drohnen attackiert.
Das US-Regionalkommando Centcom bestätigte, dass die „USS Mason“ eine dieser Raketen erfolgreich abgefangen hat. Glücklicherweise kam es zu keinen Schäden oder Verletzungen an Bord der „USS Mason“ oder der „MV Torm Thor“. Laut Vesselfinder befand sich der Tanker zuletzt nahe des Golfs von Aden vor dem Hafen von Dschibuti.

Der Huthi-Pressesprecher verkündete den Angriff auf den Öl-Tanker über den Kurznachrichtendienst X.
Als Reaktion auf diese und fortwährende Angriffe führten die Streitkräfte der USA und Großbritanniens in der Nacht zu Sonntag Luftschläge gegen die Huthi-Miliz durch. Ziel dieser Angriffe waren unter anderem unterirdische Waffen- und Raketenlager, Drohnen, Luftverteidigungssysteme und Radaranlagen an insgesamt acht Orten. Diese militärische Antwort folgte auf die Erklärung von Abdel-Malik al-Huthi, dem Anführer der Huthi, der Eskalation als Reaktion auf israelische Aktionen im Gazastreifen forderte, und die Drohung, neben israelischen auch US-amerikanische und britische Schiffe ins Visier zu nehmen.
Diese zunehmenden Aggressionen gegen die Schifffahrt im Roten Meer durch die vom Iran unterstützten Huthi-Milizen stellen eine ernsthafte Bedrohung für eine der weltweit bedeutendsten Handelsrouten dar. Die Sicherheitsrisiken führen dazu, dass große Reedereien die strategisch wichtige Seeverbindung zwischen Asien und Europa, die durch das Rote Meer und den Suezkanal führt, zunehmend meiden.
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