Indien erleichtert Einwanderung für alle – außer für Muslime
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Indien hat ein neues Staatsbürgerschaftsgesetz eingeführt, das Nicht-Muslimen aus bestimmten Nachbarländern die Einbürgerung erleichtert, muslimische Migranten jedoch ausschließt.
Die Regierung in Neu-Delhi hat kürzlich ein Portal freigeschaltet, über das Einbürgerungsanträge eingereicht werden können. Dieser Schritt erfolgt kurz vor den erwarteten Parlamentswahlen und zielt darauf ab, Einwanderern aus überwiegend muslimischen Ländern wie Bangladesch, Pakistan und Afghanistan, die vor religiöser Verfolgung geflohen sind, die indische Staatsbürgerschaft schneller zu gewähren, sofern sie nicht muslimischen Glaubens sind.
Das Gesetz reduziert die erforderliche Wartezeit für die Staatsbürgerschaft von bisher 10 bis 12 Jahren auf etwa sechs Jahre, schließt jedoch Muslime von dieser Regelung aus, obwohl sie in Indien die kleinste Minderheit darstellen. Die Opposition kritisiert das Gesetz als Versuch der Regierung, hinduistische Wähler für sich zu gewinnen, indem es gezielt nicht-muslimische Migranten bevorzugt.

Indiens Premierminister Narendra Modi
Diese Entwicklung spiegelt die Agenda der regierenden Bharatiya Janata Party (BJP) wider, die unter der Führung von Premierminister Narendra Modi steht. Modi, der für eine Politik bekannt ist, die häufig religiöse Elemente mit staatlichen Belangen vermischt, hat seine Absicht bekundet, bei den bevorstehenden Parlamentswahlen erneut anzutreten.
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