Interne Querelen, LGBTQ-Zoff und Terror-Verbindungen: Wie Gretas Gaza-Flottille sich selbst versenkt
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Auch der zweite Propaganda-Segeltörn der Ex-Klimaaktivistin Greta Thunberg nach Gaza steht unter keinem guten Stern. Journalisten wurden weggemobbt, muslimische Crewmitglieder wollen keine Schwulen an Bord haben und dann kam auch noch heraus, dass die Organisatoren sich mit Vertretern von Hamas, PFLP und Islamischem Dschihad getroffen haben. Jetzt ging sogar Greta selbst über die Planke.
Seit vor Wochen über 50 Schiffe mit hunderten Aktivisten aus 44 Ländern in See stachen, um „Hilfsgüter nach Gaza zu bringen“ und auf die „humanitäre Notlage im Gazastreifen“ aufmerksam zu machen, kommt die recht heterogene Teilnehmergemeinde, deren kleinster gemeinsamer Nenner der Hass auf Israel ist, nicht zur Ruhe. Zu technischen Problemen und schlechtem Wetter kamen hausgemachte Streitigkeiten.
Zunächst gab es Ärger um die italienische Journalistin Francesca Del Vecchio, die für die Turiner Tageszeitung La Stampa eine tägliche Kolumne über die Reise schreiben wollte. Sie berichtete, mehrere Tage an den vorbereitenden Trainings der Bootsmannschaften teilgenommen zu haben, mit denen man sich gegen eine mögliche Kommandoaktion israelischer Marineeinheiten wappnen wollte. Mit dem Vorwurf, sie habe den Standort der Boote veröffentlicht, sei sie „regelrecht aus dem Hafen gejagt worden“. Außerdem hätten die Aktivisten moniert, sie arbeite für eine Zeitung, die die Flotilla „täglich mit Scheiße bewirft“.

Vor Wochen legte die Pro-Hamas-Flottille im westlichen Mittelmeer ab.
Oje: Muslime stehen nicht auf LGBTQ!
Dann kollidierte die Naivität „queerer“ Aktivisten mit den Moralvorstellungen der muslimischen Komplizen. Führende islamistische Aktivisten hatten ein Problem mit den LGBTQ-Mitreisenden. Der Koordinator der selbsternannten Gaza-Hilfsflotte, Khaled Boujemâa, hatte bereits am 16. September seinen Rücktritt erklärt – aus Protest gegen die Präsenz von Saif Ayadi, der sich als „queerer Aktivist“ bezeichnet.
Eine „kulturell progressive Agenda“ in die Aktion hineinzutragen, fanden etwa die Aktivistin Mariem Meftah und der Moderator Samir Elwafi, die nichts mit der palästinensischen Sache zu tun habe, das ginge gar nicht. Das sei mit islamischen Überzeugungen unvereinbar. Mit Homosexuellen und „trans Personen“, die Regenbogen- und „Progressive Pride“-Flaggen dabeihaben, stößt man bei der Hamas schließlich nicht auf Gegenliebe.
O-Ton Mariem Meftah: „Was erwarten Sie, wie ein arabischer Muslim denkt, wenn er die Parolen dieser ‚queeren‘ Bewegung innerhalb einer Flottille hört, die im Namen seiner heiligsten und zentralsten Sache ins Leben gerufen wurde, nur um dann zu sehen, wie sie auf diese Weise herabgewürdigt wird?“
Mehrere LGBTQ-Aktivisten gingen daraufhin von Bord und haben nun Zeit, darüber nachzudenken, wie sinnvoll ihr Slogan „Queers for Palestine“ ist.
Leichtmatrosin Enissa sucht den Himmel nach Drohnen ab
Unter den Teilnehmern der Propaganda-Fahrt ins östliche Mittelmeer befindet sich auch die Schauspielerin und Komikerin Enissa Amani, die sich in Talkshows schon mal gegen Israel positioniert und pro forma von der Hamas distanziert, aber deren Propagandazahlen verbreitet sowie den Militärschlag gegen Irans Atomanlagen geißelt. Die in Teheran geborene nebenberufliche Aktivistin inszeniert sich bei Instagram als mutige Leichtmatrosin, die auf Nachtwache an Bord nach feindlichen Kampfdrohnen Ausschau hält.

Enissa Amani berichtet von ihrer gefahrvollen Mission und „Dronen“.
Enissa posiert aber auch gern mal mit Palästinenserflagge für ein buntes Propaganda-Foto.

Leichtmatrosin für Palästina: Enissa Amani.
Prominenteste Teilnehmerin ist die frühere Klimaaktivistin Greta Thunberg, die sich ein neues Betätigungsfeld gesucht hat. Statt für das Klima die Schule zu schwänzen und als Postergirl der Bewegung um die Welt zu reisen, legt sie nun die Kefya (das Palästinensertuch) um und prangert den jüdischen Staat wegen „Kriegsverbrechen“ an.
Greta geht über die Planke
Im Juni dieses Jahres versuchte sie mit einem Dutzend Gesinnungsgenossen auf dem Segelboot „Madleen“ die israelische Seeblockade vor der Küste Gazas zu durchbrechen, wurde jedoch in einen israelischen Hafen umgeleitet und ausgewiesen. Auch ihr zweiter Versuch droht zu scheitern, schon weil, wie sie der linken Zeitung Il Manifesto sagte, die Führung zu viel über interne Querelen kommuniziere statt über den „Genozid in Palästina“. Es gab Krach, und Greta verließ das Leitungsgremium der Flottille – ob aus eigenen Stücken oder ob sie hinausgeworfen wurde, ist noch unklar.
Als „Organisatorin und Freiwillige“ ist Thunberg zwar weiter dabei, musste aber das Schiff, auf dem sich die Rädelsführer befinden, verlassen und in eine Koje auf einem anderen Narrenschiff umziehen.

Greta Thunberg hat sich mit den anderen Rädelsführern überworfen.
Als reichte das alles nicht, bestätigte sich nun auch der (naheliegende) Verdacht der Israelis, dass die „Global Sumud Flotilla“ in Kontakt mit palästinensischen Terrorgruppen steht, die sie als Widerstandsgruppen betrachtet. Wie die schwedische Tageszeitung Svenska Dagbladet berichtet, trafen sich im Sommer drei Personen aus der Steuerungsgruppe mit Vertretern der als terroristisch eingestuften Hamas, des Islamischen Dschihad und der PFLP („Volksfront zur Befreiung Palästinas“).
Wertschätzung von antisemitischen Terroristen
Ein Mann aus dem regionalen Zweig der Global Sumud Flotilla postete auf Facebook ein Foto, auf dem drei Aktivisten mit Youssef Hamdan, dem Hamas-Vertreter in Algerien, und einem PFLP-Funktionär posieren. Während des Treffens, hieß es dazu, sei „die Wertschätzung für die Bemühungen der Teilnehmer des Konvois für den palästinensischen Widerstand“ diskutiert worden.
Israel hatte die Organisatoren des Propaganda-Konvois seit langem beschuldigt, verschiedene Verbindungen zu Hamas und anderen als terroristisch eingestuften Gruppen zu unterhalten. Laut Anders Persson, Politikwissenschaftler an der Linnaeus-Universität mit Schwerpunkt auf dem Israel-Palästina-Konflikt, bestätigten solche Bilder natürlich entsprechende Vorwürfe.
Als der libanesische Hisbollah-Führer Hassan Nasrallah im Februar dieses Jahres beigesetzt wurde, nahmen Vertreter der Global Sumud Flotilla an der Beerdigung teil. Wael Nawar veröffentlichte im Zusammenhang mit der Beerdigung ein Bild von einem Treffen mit Ihsan Ataya, dem Führer des als terroristisch eingestuften libanesischen Ablegers des Islamischen Dschihad.
Die nützlichen Idioten der Hamas, die ohnehin bald Besuch von der israelischen Marine bekommen dürften, sind an ihren eigenen Widersprüchen und ihren Verbindungen zu antisemitischen Terroristen schon jetzt gescheitert.
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