Israel birgt Leichen zweier Geiseln aus dem Gazastreifen
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Die israelischen Streitkräfte haben im Gazastreifen die Körper zweier Menschen geborgen, die am 7. Oktober aus Israel verschleppt worden waren. Einer der Toten ist nach Angaben des Büros von Ministerpräsident Benjamin Netanjahu der Israeli Ilan Weiss. Er war bereits am Tag des Hamas-Massakers getötet worden. Zur zweiten geborgenen Person gibt es bisher keine offiziellen Angaben, die Identifizierung läuft.
Nach aktuellen Zahlen befinden sich noch 48 Geiseln in der Gewalt der Hamas und anderer Terrorgruppen, davon sollen etwa 20 noch am Leben sein.
Weiss stammte aus dem Kibbuz Beeri. Während des Angriffs im Oktober hatte er laut dem Forum der Geisel-Familien versucht, die Angreifer abzuwehren. Erst im Januar 2024 wurde offiziell bestätigt, dass er dabei ums Leben kam. Israels Präsident Izchak Herzog würdigte ihn als „mutig und großmütig im Kampf gegen die Terroristen an diesem dunklen Tag“. Mit seinem Opfer habe Weiss anderen das Leben gerettet, so Herzog.
Der 56-Jährige hinterlässt seine Frau und drei Töchter. Seine Ehefrau und eine Tochter waren ebenfalls verschleppt worden, kamen jedoch nach knapp zwei Monaten im Zuge eines Abkommens wieder frei.
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