Rückkehr der Geiseln nach Israel: Liri, Daniella, Naama, Karina sind frei!
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In Gaza-Stadt hat die islamistische Hamas vier weitere israelische Geiseln dem Internationalen Komitee vom Roten Kreuz übergeben. Live-Bilder zeigten, wie vier Frauen in Militäruniformen aus einem Fahrzeug ausstiegen. Danach führten Hamas-Kämpfer sie auf eine Bühne, bevor sie in Fahrzeuge des Roten Kreuzes einstiegen. Zahlreiche bewaffnete Kämpfer und Unterstützer der Hamas waren vor Ort zu sehen.
Die vier israelischen Soldatinnen – Liri Albag, Karina Ariev, Naama Levy und Daniella Gilboa – waren während des Hamas-Angriffs am 7. Oktober 2023 vom Stützpunkt Nahal Oz nahe der Grenze zum Gazastreifen entführt worden, wo sie als Späherinnen stationiert waren. Insgesamt verbrachten die Frauen 477 Tage in Gefangenschaft.
Videos auf sozialen Medien zeigen, wie die vier Frauen unmittelbar vor der Freilassung nochmals gedemütigt werden: So werden die Gefangenen vor einer Menge palästinensischer Schaulustiger und Terroristen dazu gezwungen, ihren Peinigern zuzuwinken, bevor sie dem Roten Kreuz übergeben wurden.
200 Terroristen und Schwerverbrecher werden freigelassen
Gleichzeitig veröffentlichte die Hamas eine Liste mit 200 palästinensischen Häftlingen, die am Samstag aus israelischen Gefängnissen entlassen werden sollen. Auf der Liste stehen sowohl Terroristen mit langen Haftstrafen als auch Gefangene, die bereits seit vielen Jahren inhaftiert sind. Nach Angaben der Hamas sollen 70 der Freigelassenen aus dem Gazastreifen und dem Westjordanland abgeschoben werden.
Das israelische Militär richtete spezielle Aufnahmestellen ein, an denen die befreiten Geiseln zunächst medizinisch versorgt und psychologisch betreut werden. Danach sollen sie in Krankenhäuser gebracht werden, um ihre Familien wiederzutreffen. „Wir alle sind aufgeregt“, erklärte Sharon Nakash, der für die Logistik zuständige Kommandeur.

Der IDF-Sprecher Daniel Hagari zeigte sich besorgt über das Schicksal der Familie Bibas.
Armeesprecher Daniel Hagari zeigte sich am Samstag erfreut über die Freilassung der Soldatinnen. Doch er erklärte auch, Israel sei „ernsthaft besorgt“ über das Schicksal der Familie Bibas, die sich immer noch in der Gewalt der Terroristen befindet.
Hagari sagte: „Wir sind entschlossen, Shiri Bibas und ihre beiden Kinder, Kfir und Ariel, um deren Wohlergehen wir uns große Sorgen machen, zurückzubringen.“ Hagari betonte zudem, dass Hamas die Bedingungen des Deals nicht erfüllt habe: Die Vereinbarung sei gewesen, zuerst zivile weibliche Geiseln aus der Gefangenschaft zu entlassen.
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