Kampfsport-Legende Conor McGregor beschimpft irische Regierung: „Wertlos und rückgratlos!“
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Nach den Ausschreitungen der vergangenen Nacht in Dublin aufgrund einer Messerattacke auf Kinder, und den zahnlosen Erklärungen der irischen Regierung, legt Conor McGregor weiter nach: Die Iren hätten genug von ihren rückratlosen Politikern. Kommt es heute Nacht zu einer weiteren Eskalation der Gewalt?
In Irland herrscht nach den Ausschreitungen in der vergangenen Nacht helle Aufregung. Der irische Premierminister Leo Varadkar verurteilte am Freitag die Gewalt in Dublin aufs Schärfste. Die Hauptstadt habe am Donnerstag zwei Angriffe erlebt, sagte Varadkar, einen auf unschuldige Kinder und einen auf „unsere Gesellschaft und den Rechtsstaat“. Die „Kriminellen“ hätten „Schande“ über Dublin, ihre Familien und sich selbst gebracht, beklagte Varadkar. Medien und Politik machten „rechtsextreme Gruppierungen“ für die Gewalt in der Hauptstadt verantwortlich. Die Polizei sprach von „völlig durchgeknallten Hooligans, die von einer rechtsextremen Ideologie angetrieben werden“.
Kaum noch zur Sprache kam der eigentliche Anlass der Proteste: Ein algerischstämmiger 50-Jähriger hatte am Donnerstag drei kleine Kinder und eine Frau bei einem Messerangriff vor einer Schule in der irischen Hauptstadt verletzt. Der Angriff löste in der Nacht die wütenden Krawalle in Dublin aus. Wie die Irish Times berichtet, soll es sich bei dem Verdächtigen um einen „eingebürgerten irischen Staatsbürger handeln, der seit 20 Jahren hier lebt“.
Ein 43-jähriger brasilianischer Lieferfahrer sprang von seinem Moped und schlug dem Messerangreifer mit seinem Helm auf den Kopf. Andere Personen eilten herbei, um das Messer zu ergreifen.

Leo Varadkar, Regierungschef von Irland, verurteilte in einer Rede die Gewalt im Dubliner Stadtzentrum.
„Wir brauchen Sicherheit. Wir brauchen eine Führung!“
Der ehemalige Premierminister und jetzige Außenminister Irlands, Micheál Martin (Fianna Fáil), warnte vor Hass, der im Netz verbreitet werde, und die Gewalt anstachele. Er habe viele Kommentare gesehen, die „schändlich“ gewesen seien. Sein Nachfolger Varadkar hatte erst kürzlich verkündet, neue Gesetze verabschieden zu wollen, um verstärkt gegen „Aufstachelung zum Hass“ und „zum Hass im Allgemeinen“ vorzugehen. In der Regierung ist die Angst groß, dass es in der Nacht auf Samstag erneut zu Ausschreitungen kommt.
Kampfsport-Legende Conor McGregor platzte nach den Äußerungen von Martin der Kragen: „Sie geben jedem die Schuld, nur nicht sich selbst. Typisch. Du bist wertlos, Micheál. Wertlos und rückgratlos!“ Irland stehe in Flammen, beschwerte er sich bei X. Und noch immer gebe es kein Plan zum Handeln. Stattdessen gebe es „nichts als Geschwafel von euch allen“. „Was werden wir tun, um sicherzustellen, dass dies nicht mehr geschieht?“, wollte McGregor wissen. Irland habe die Nase voll „von Ihnen und IHREM Typus“. „Wir werden hier nicht aufhören, bis eine wirkliche Veränderung eintritt“, echauffierte sich der ehemalige UFC-Profi. „Wir brauchen Sicherheit. Wir brauchen eine Führung!“
In Irland regiert derzeit eine Koalition aus den beiden liberalen Parteien Fine Gael und Fianna Fáil sowie den Grünen. Zahlreiche Stimmen in den sozialen Netzwerken beklagten, dass die Regierung sich zu wenig um die einheimische Bevölkerung kümmere. Premierminister Varadkar hatte kürzlich bedauert, dass die Verwaltung der Regierungsbehörden „zu weiß“ sei. Das müsse sich „dringend ändern“, um „vielfältiger“ zu werden.
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