Meinungsfreiheit in Gefahr: Nach Verhaftung von Telegram-Gründer verlässt Rumble-Chef Europa
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Es ist eine Besorgnis erregende Entwicklung: Im Vereinigten Königreich müssen Menschen für das Teilen von Posts auf „X“ fürchten, Polizeibesuch zu bekommen, in Deutschland werden Bürger verklagt, die die Regierung kritisieren und in Frankreich wurde nun der Gründer des Messenger-Dienstes Pavel Durov festgenommen. Der Grund: Er würde nicht genug gegen kriminelle Aktivitäten auf seiner Plattform vorgehen.
Jetzt der nächste Schock für die Meinungsfreiheit: Der CEO der kanadischen Video-Plattform „Rumble“, Chris Pavlovski, entschied sich im Zuge der Verhaftung Durovs, Europa zu verlassen. Auf „X“ schreibt er: „Frankreich hat Rumble bereits gedroht, jetzt haben sie die rote Linie überschritten, mit der Verhaftung von Telegrams CEO. Rumble wird sich dieses Verhalten nicht gefallen lassen und mit jedem legalen Mittel für die Meinungsfreiheit kämpfen, die ein universelles Menschenrecht ist. Wir kämpfen aktuell vor Gericht in Frankreich und hoffen auf Pavel Durovs baldige Freilassung.“
Pavlovskis Video-Portal, eine Alternative zu YouTube, wurde 2022 in Frankreich verboten und steckt noch immer im Rechtsstreit mit dem Land, da es sich weigerte, gesperrte russische Konten zu entfernen. In einem weiteren Post auf „X“ wirft der Rumble-CEO dem französischen Präsidenten Emmanuel Macron vor, zu lügen. „Wir mussten Rumble in Frankreich abschalten, weil Sie keinen Einsatz für Meinungsfreiheit zeigen“. Damit reagiert er auf die Aussage des Präsidenten, die Verhaftung Durovs sei rechtens und Frankreich der Meinungsfreiheit tief verpflichtet.
„Rumble“ arbeitet seit 2021 mit dem sozialen Netzwerk „Truth Social“ von Donald Trump zusammen. Auch der jetzige Vizepräsidentschaftskandidat J.D. Vance hat bereits in die Video-Plattform investiert.
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