Mietpreise sinken in Argentinien um 27 Prozent: Wie der Kettensägen-Präsident Milei durch die Abschaffung der Mietpreis-Bremse die Mieten senkte!
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Der argentinische Präsident Javier Milei hat einen radikalen Wandel auf dem Wohnungsmarkt seines Landes herbeigeführt. Nachdem er im Dezember 2023 die Mietpreisbindung durch ein Dekret aufgehoben und Wohnungsregulierungen drastisch reduziert hatte, reagierte der Markt prompt: Das Angebot an Mietwohnungen stieg um beeindruckende 212 Prozent, während die Mietpreise um durchschnittlich 26,6 Prozent fielen.

Blick auf Buenos Aires, unweit der Plaza de Mayo.
Diese Entwicklungen verdeutlichen eindrucksvoll, wie marktliberale Maßnahmen die Probleme auf einem stark regulierten Wohnungsmarkt lösen können. „Marktwirtschaft schafft durch Wettbewerb und Freiheit Wohlstand!“ – Dieses Prinzip scheint sich in Argentinien einmal mehr zu bestätigen.
Mileis Reformen: Ein Befreiungsschlag für den Wohnungsmarkt
Präsident Milei, der aufgrund seines unkonventionellen politischen Stils auch als „Kettensägen-Präsident“ bekannt ist, setzte mit der Abschaffung der Mietpreisbindungen ein klares Zeichen: Eigentum soll wieder respektiert und Investitionen gefördert werden.

Der Ökonom Javier Milei ist seit dem 10. Dezember 2023 Präsident Argentiniens.
In vielen stark regulierten Märkten zögern Vermieter, ihre Immobilien zur Verfügung zu stellen, wenn ihre Eigentumsrechte eingeschränkt sind. Oft wird dann nur an den engen Freundes- und Bekanntenkreis vermietet, um potenziellen Schwierigkeiten aus dem Weg zu gehen. Gleichzeitig sinkt die Bereitschaft, in den Bau neuer Wohnungen zu investieren, was das Angebot weiter verknappt. Die Leidtragenden sind jene, die keine persönlichen Kontakte haben und auf einem engen Wohnungsmarkt mit vielen anderen um die wenigen verfügbaren Wohnungen konkurrieren müssen.
Das argentinische Beispiel zeigt, dass ein freier Markt diese Probleme lösen kann. Die Regulierung schränkt das Angebot ein, während ihre Abschaffung den Wohnungsmarkt belebt. Wenn das Angebot groß ist, können Mieter mit den Vermietern regelmäßig über den Mietpreis verhandeln und dadurch bessere Konditionen erzielen. Ein knapper Wohnungsmarkt hingegen, wie er in stark regulierten Ländern oft zu finden ist, lässt solche Verhandlungen kaum zu.
Schon im ersten Monat stieg das Wohnungsangebot um 90 Prozent
Nach der Aufhebung der Mietpreisbindung durch Präsident Milei war die Wirkung auf den argentinischen Wohnungsmarkt sofort spürbar.
Allein im ersten Monat nach der Deregulierung stieg das Angebot an Mietwohnungen um 90,3 Prozent im Vergleich zum Vormonat. Dieser Trend setzte sich im Laufe des Jahres fort, sodass bis Juni 2024 ein Anstieg um 211,9 Prozent gegenüber dem Vorjahr verzeichnet wurde. Die stark gestiegene Verfügbarkeit von Wohnungen führte zu einem erheblichen Preisverfall: In den ersten sechs Monaten des Jahres 2024 sanken die Mietpreise um insgesamt 26,6 Prozent.

Durch Mileis Deregulierung können sich auch Menschen mit geringeren Einkommen Wohnungen wieder leisten.
Diese Zahlen machen deutlich, wie stark die vorherige Regulierung den Markt verzerrt hatte. Unter der Regierung des linken Expräsidenten Alberto Fernández war im Juni 2020 eine Gesetzgebung in Kraft getreten, die für Mietverträge eine Mindestdauer von drei Jahren und jährliche Mietanpassungen vorschrieb. Diese Regelungen führten jedoch dazu, dass viele Vermieter ihre Immobilien zurückhielten, wodurch das Angebot verknappt wurde und die Mieten stiegen. Die Folge war ein dramatisch angespannter Wohnungsmarkt, der vor allem die sozial Schwächeren hart traf.
Mit der Aufhebung dieser Regelungen kehrte die Freiheit auf den Wohnungsmarkt zurück. Vermieter wurden ermutigt, ihre Immobilien wieder auf den Markt zu bringen, was den Wettbewerb verstärkte und die Preise drückte. Gleichzeitig sank durch den Rückgang der Mieten auch die Belastung der Haushalte, was besonders in einer Zeit hoher Inflation von großer Bedeutung ist.
Argentiniens Inflation sinkt von 25 auf 4 Prozent
Die Wohnkosten machen überall auf der Welt einen wichtigen Teil der Lebenshaltungskosten aus. Argentinien war über die letzten Jahrzehnte sehr häufig von einer hohen Inflation geplagt.
Seit der Präsidentschaft von Milei sind nennenswerte Besserungen bei der Inflationsentwicklung feststellbar. Lag die monatliche Inflation in Argentinien vor Amtsantritt von Milei bei über 25 Prozent, so sank diese seit seiner Präsidentschaft bereits auf 4 Prozent. Dies ist immer noch eine sehr hohe Inflation, allerdings scheint Argentinien auf dem Weg der Besserung. Eine Wirtschaftspolitik, die auf strukturelle Veränderungen setzt, braucht oftmals eine gewisse Zeit, bis die Veränderungen greifen.

Monatliche Inflation in Argentinien vor und während der Präsidentschaft von Milei
Ein Erfolgsmodell auch für andere Länder?
Das argentinische Beispiel unter der Ägide von Präsident Milei verdeutlicht, wie stark Marktregulierungen den Wohnungsmarkt beeinflussen können. Durch die Abschaffung der Mietpreisbindungen und die Reduzierung von Regulierungen konnte der Markt belebt, das Angebot erhöht und die Preise gesenkt werden. Dieser Ansatz könnte auch für andere Länder ein Modell sein, die mit angespannten Wohnungsmärkten und hohen Mieten zu kämpfen haben.
In Deutschland ist über die letzten Jahre recht klar geworden, dass die Mietpreisbremsen nicht wirklich die Mietentwicklung bremsen, sondern zu weiteren Problemen, wie etwa ausbleibenden Bauinvestitionen, führen.
In Argentinien zeigt sich jetzt eindeutig: Freiheit und Marktwirtschaft sind die besten Werkzeuge, um Wohlstand zu schaffen und soziale Probleme wie Wohnungsnot zu bekämpfen. Präsident Milei hat bereits nach wenigen Monaten gezeigt, dass es auch in schwierigen Zeiten möglich ist, mutige Entscheidungen zu treffen und den Menschen mehr Freiheit zu geben – mit messbarem Erfolg.
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