Trans-Amokläufer erschießt an katholischer Schule zwei Kinder, 17 weitere verletzt
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In den USA sind zwei kleine Kinder während eines Gottesdienstes in einer katholischen Schule erschossen worden. 17 Menschen seien zudem verletzt worden, teilte der Polizeichef der Stadt Minneapolis (US-Bundesstaat Minnesota), Brian O’Hara, mit. Bei dem Großteil davon soll es sich um Kinder handeln.
Der Schütze habe sich nach bisherigem Ermittlungsstand danach selbst auf dem Parkplatz vor der Schule das Leben genommen. Die Polizei geht davon aus, dass der Täter alleine handelte.
Bei dem Amoklauf handelt es sich um eine linkspolitisch motivierte Tat: Übereinstimmenden Berichten von US-Medien und Journalisten auf sozialen Medien zufolge soll es sich bei dem Täter um die biologisch männliche Transperson Robin Westman handeln. Dieser habe vor seiner Tat ein Manifest hinterlassen, in dem er sich auf seine Diskriminierung als Transperson bezog.
Zudem habe der Täter ein Video auf sozialen Medien hochgeladen, in welchem er den Amoklauf ankündigt. Auch soll er einen „Defend Equality“-Sticker in Regenbogenfarben auf seinem Schreiben und der Waffe hinterlassen haben. Auf seinem Gewehr fanden sich zudem antisemitische Inhalte wie „Burn Israel“, „Israel must fall“ und „6 million wasn’t enough“. In US-Präsident Donald Trump sah der Mann einen Feind, den es zu töten gelte („Kill Donald Trump“).

„Gleichberechtigung verteidigen“ prangt nebst einem AK-47-Gewehr auf einer Progressive-Pride-Flagge.
In seinem Manifest schrieb Westman vor der Tat laut New York Post wörtlich: “Wenn ich eine rassistische Tat ausführen würde, dann wäre es sehr wahrscheinlich gegen die dreckigen Zionisten-Juden“. Sein Manifest soll voller antisemitischer Äußerungen stecken.

Sechs Millionen (tote Juden im Holocaust) seien nicht genug, so der Täter.

Auch ein Tötungsaufruf gegenüber US-Präsident Donald Trump prangte auf der Amokwaffe.

Schütze schießt von außen in Kirche
Die Tat ereignete sich um 8:30 Uhr Ortszeit während eines Gottesdienstes zur ersten Woche nach dem Ferienende in der Annunciation Catholic Church im Süden von Minneapolis, so O’Hara. Der Schütze hatte demnach drei Waffen bei sich und habe von außen durch Fenster der Kirche geschossen. Er habe Kinder und andere Gottesdienstbesucher getroffen. Die beiden Toten seien acht und zehn Jahre alt gewesen.
Der Schütze sei „in den frühen Zwanzigern“ gewesen, aber noch gebe es keine Erkenntnisse, ob er selbst einst Schüler gewesen sei. Es gebe noch keine Informationen zu möglichen Vorstrafen, sagte O’Hara.

Laut Medienberichten sollen 65 Polizei-Einheiten zum Tatort geschickt worden sein, auch das FBI wurde zur Hilfe gerufen.

Schock, Fassungslosigkeit – nach der Tat spielten sich dramatische Szenen auf dem Schulgelände ab.

Eine Mitarbeiterin der Schule stützt sich voller Entsetzen aufs Treppengeländer, nachdem sie aus dem Gebäude gekommen ist.

US-Präsident bittet um Gebete
Bereits bevor Details zu Toten und Opfern offiziell bekannt wurden, äußerte sich auch US-Präsident Donald Trump zu dem Vorfall: „Das FBI hat schnell reagiert und ist vor Ort“, schrieb er auf seiner Plattform Truth Social. Er sei über den Vorfall informiert worden und bat um Gebete für die Opfer.

Dutzende Einsatzkräfte eilten zur Annunciation Catholic School, wo der Gottesdienst stattfand

Der Täter richtete sich wohl nach seiner Tat selbst

Familien umarmen sich in unmittelbarer Nähe zum Tatort
Der Gouverneur von Minnesota, Tim Walz, bezeichnete den Vorfall auf X als „schreckliche Gewalttat“.
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