Nach erneutem Vorwahl-Sieg: Jetzt nimmt Trump wieder Biden ins Visier!
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Nikki Haley bleibt in New Hampshire chancenlos. Trump nimmt nun wieder Joe Biden ins Visier. Der reagiert prompt.
Ex-Präsident Donald Trump erringt einen wichtigen Etappensieg auf dem Weg zurück ins Weiße Haus. Bei der Vorwahl der Republikaner in New Hampshire gewinnt er mit 54,6 Prozent deutlich gegen seine innerparteiliche Kontrahentin Nikki Haley.
Doch diese gibt sich weiter kämpferisch und will ihre Kampagne fortführen.
„Sie hat nicht gewonnen, sie hat verloren“
Für Trump, seine Anhänger und auch viele Experten ist das innerparteiliche Rennen bereits klar entschieden. Trump wird erneut für die Republikaner gegen Präsident Joe Biden antreten. Dementsprechend verwundert ist man über Nikki Haleys Auftritt an diesem Abend. Denn Haley will weiter nicht das Handtuch werfen und blickt selbstbewusst nach vorne. Sie machte mehrmals deutlich, dass sie sich nicht geschlagen geben werde und einen Achtungserfolg errungen habe. Trump kommentierte Haleys Aufritt bissig: „Sie hat nicht gewonnen. Sie hat verloren.“ Haley gilt nur noch als Störfaktor für das Trump-Lager, ist jedoch kein ernstzunehmender Gegner mehr.

Trump und Haley – Wahlkampfszene aus New Hampshire
Für Trump ist der gestrige Sieg besonders erfreulich, denn in New Hampshire können bei der Vorwahl nicht nur Republikaner abstimmen. Unabhängige Wähler machen dort rund 40 Prozent der Wählerschaft aus und spielen daher eine gewichtige Rolle in den sogenannten „Primaries“. Gerade deswegen galt der Bundestaat als fruchtbarer Boden für die gemäßigte Haley. Zudem verbrachte Haley viel Zeit in dem Bundesstaat, um für sich zu werben. Sie konnte sich sogar die Unterstützung des beliebten republikanischen Gouverneurs Chris Sununu sichern, der eine Wahlempfehlung für sie aussprach. Am Ende hat es nichts geholfen, ähnlich wie zuvor bereits in Iowa war Trump auch gestern unschlagbar.

Jetzt ist US-Präsident Biden wieder Trumps Hauptgegner im Wahlkampf
Hauptgegner: Biden!
Deswegen richtet Trump seinen Blick bereits deutlich nach vorne. Sein Hauptgegner heißt nun wieder Joe Biden. Am Montagabend trat Trump daher auch mit ehemaligen Kontrahenten auf, um die Geschlossenheit der Republikaner zu beschwören. Trump ätzte in Richtung der Demokraten, er „freue sich darauf, gegen den schlechtesten Präsidenten aller Zeiten anzutreten.“
Joe Biden reagierte prompt und ließ ebenfalls kein gutes Haar an seinem politischen Gegner: „Es ist jetzt klar, dass Donald Trump der republikanische Präsidentschaftskandidat sein wird. Und meine Botschaft an das Land lautet: Es könnte nicht mehr auf dem Spiel stehen.“ Biden zeigte sich besorgt darüber, dass ein Wahlsieg Trumps eine große Gefahr für die Demokratie im Land darstelle. Insgeheim hatten die Demokraten jedoch auf einen klaren Sieg Trumps in New Hampshire gehofft.
Der Trump-Effekt: Er treibt auch Demokraten an die Wahlurne ...
Wahlstrategen der Demokraten, die der Biden-Kampagne nahestehen, gehen davon aus, dass Trump zwar gut darin ist, seine „Make America Great Again“-Bewegung zu mobilisieren, er jedoch ebenfalls seine Gegner mobilisiert wie kein anderer. Er treibt demokratische Wähler an die Wahlurne wie niemand sonst. Zudem hat Trump bei den Moderaten und Parteilosen große Probleme. Es polarisiert einfach zu sehr.

Trump scheint auf der Erfolgsspur – doch er treibt auch Demokraten an die Wahlurne.
Einige führende Demokraten sind jedoch besorgt, dass Bidens Team zu optimistisch ist, dass eine Trump-Nominierung die Dynamik des Präsidentschaftswahlkampfes zugunsten Bidens verändern würde. Aktuelle Umfragen zeigen, dass Biden im Kampf um seine Wiederwahl einen schweren Stand gegen Trump hat. Gilt der amtierende Präsident gesundheitlich doch als schwer angeschlagen. Auch die Wirtschaft macht der Biden-Regierung schwer zu schaffen. Im Land herrscht Unzufriedenheit, die persönlichen Werte des Präsidenten sind verheerend. All das spielt den Republikanern in die Hände. Am Ende sitzt dann womöglich doch wieder Donald Trump im Oval Office.
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Armin Petschner-Multari
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