Niemand weiß, ob die Eltern dieses Babys tot sind oder entführt wurden
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Ein Baby auf dem Arm eines Rettungssanitäters. Winzige Füße baumeln in der Luft, die Löckchen am Hinterkopf sind verschwitzt.
Der fremde Mann in Schutzmontur hält das kleine Mädchen ganz fest, gibt ihr Wasser aus einem Fläschchen. Niemand weiß, zu wem das Baby gehört. Es wurde allein im Wahnsinn des tobenden Terror-Krieges in Israel gefunden. Die Wahrscheinlichkeit, dass die Eltern tot sind oder von der Hamas verschleppt wurden, ist groß.
Das verwaiste Baby – und weitere herzzerreißende Fotos aus Israel
Die israelische Rettungsorganisation United Hatzalah postete das Bild des Mädchens in den sozialen Medien, schrieb dazu: „Shaloms Aufgabe besteht nun darin, sich um dieses Baby zu kümmern, bis die Eltern oder Familienmitglieder gefunden werden können.“
Es ist eine der vielen herzzerreißenden Geschichten und nur eines der vielen herzzerreißenden Bilder der vergangenen Stunden.
NIUS zeigt weitere Fotos, die die Redaktion bewegt haben.

Soldaten haben sich in einem Supermarkt zwischen Getränken und Haushaltwaren zusammen schlafen gelegt. Sie sollen den ganzen Tag im Kibbuz Kfar Azza gegen die Terror-Hamas gekämpft haben. Küchenrollen und andere Waren dienen als Kopfkissen. Die jungen Männer tragen ihre Waffen auch ruhend am Körper. Sie wissen: Es ist noch lange nicht vorbei.

Ein Mädchen schluchzt voller Entsetzen, während sie um ihr Leben läuft. Sie trägt einen Mickey-Maus-Schlafanzug und Freundschaftsbändchen am Handgelenk. Ein Soldat eskortiert sie mit ihrer Familie aus der Gefahrenzone in Aschkelon. Ob sie sich retten konnten, ist nicht bekannt.

Ein älterer Mann flieht im Eilschritt durch die Straßen seiner Heimat Aschkelon. Vorbei an Zerstörung, ausgebrannten Autos. Apokalypse am Schabbat.

Eine junge Soldatin wird verwundet in die Ichilov-Klinik in Tel Aviv eingeliefert. Ihr Blick sagt: Bitte lass mich nicht allein. Eine Frau, vielleicht ihre Mutter, hält ihre Hand.

Zusammenhalt, jetzt erst Recht. Tausende Israelis kamen gestern dem Aufruf zum Blutspenden für die Verwundeten des Krieges nach. Hier im Ichilov-Krankhaus in Tel Aviv.

Ein Hund, ein Held: Der Schäferhund des israelischen Militärs IDF bewahrte einen Soldaten vor einer Geiselnahme, indem er den Feind erschnüffelte. Das berichtet die Rettungsorganisation United Hatzalah. Beide erlitten Verletzungen und werden im Rettungswagen behandelt und ins Krankenhaus transportiert.
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