Papst Franziskus zeigt sich erstmals nach Klinikaufenthalt – Ärzte verordnen weiterhin Ruhe
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Nach einem mehr als fünf Wochen andauernden Klinikaufenthalt ist Papst Franziskus erstmals wieder öffentlich in Erscheinung getreten. Der 88-jährige Pontifex wurde in einem Rollstuhl auf einen Balkon der römischen Gemelli-Universitätsklinik gefahren, wo er seit Mitte Februar medizinisch betreut wird. Mit hörbar geschwächter Stimme dankte er kurz den Anwesenden für ihre Unterstützung. Mehrere tausend Menschen empfingen ihn mit Applaus und Zurufen.
Laut Aussagen der behandelnden Ärzte hat Franziskus die Lungenentzündung mittlerweile überwunden, sodass einer Entlassung am Sonntag nichts mehr im Wege steht. Der Papst, der mehr als 1,4 Milliarden Katholikinnen und Katholiken weltweit vertritt, wird in den Vatikan zurückkehren, wo er in seiner Residenz, der Casa Santa Marta, weiterhin ärztlich begleitet wird. Bei seinem kurzen Gruß aus der Klinik machte er noch einen stark geschwächten Eindruck.
Ärztlichen Einschätzungen zufolge wird dem Kirchenoberhaupt für mindestens zwei weitere Monate Ruhe verordnet. Wegen seiner empfindlichen Atemwege soll er zudem größere Menschenansammlungen meiden. Ob er an den anstehenden Osterfeierlichkeiten teilnehmen kann, ist derzeit noch offen.
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