Rotes Meer: Huthi-Miliz lässt polnisches Handelsschiff sinken
Ein Beitrag von
Ein Angriff der jemenitischen Huthi-Terrormiliz hat ein Handelsschiff im Roten Meer zum Sinken gebracht. Die Besatzung wurde evakuiert, das Schiff treibt unbemannt vor Dschibuti. Dies bestätigte die britische Behörde UKMTO, verantwortlich für die Sicherheit der Handelsschifffahrt, am Samstag.
Die Huthi-Miliz griff das Schiff am Donnerstag mit zwei Marschflugkörpern an, berichtet das US-Zentralkommando. Das polnische Frachtschiff „Verben“, im Besitz einer ukrainischen Firma, transportierte Baumaterial nach Italien. Der Angriff verursachte einen Brand, der zunächst durch die Crew eingedämmt wurde.
Ein schwer verletzter Matrose wurde als Erster evakuiert. Die restliche Crew verließ das Schiff später, das nun unkontrolliert im Meer treibt.

Ein Huthi-Anhänger bei einer Demo im Jemen.
Bereits Anfang März versank ein Frachtschiff nach einem Huthi-Angriff vor der jemenitischen Küste. Die „Rubymar“ hatte 41.000 Tonnen Düngemittel an Bord, und das US-Militär warnte vor einer möglichen Umweltkatastrophe.
Der Golf von Aden und das Rote Meer sind zentrale Schifffahrtsrouten für den Welthandel. Die Huthi-Miliz attackiert dort regelmäßig zivile Frachtschiffe. Die Gruppe rechtfertigt ihre Angriffe als Unterstützung für die Hamas im Gazastreifen. Die USA, Großbritannien und ihre Verbündeten reagieren mit Luftangriffen auf Huthi-Ziele im Jemen. Die Huthi-Miliz wird vom Iran unterstützt und finanziert, so die Einschätzung der US-Regierung.
Mehr NIUS: Das gefährlichste Latschen-Volk der Welt: Huthis beschießen norwegischen Tanker vor Jemen
Mehr NIUS:
Deutschland fällt bei Wahl in UN-Sicherheitsrat durch
Neue Eskalation: USA und Iran greifen sich in Golfregion an
„I can't breathe“: Bodycam-Video zeigt die grausamen letzten Minuten von Henry Nowak
Iran setzt Gespräche mit den USA aus: Mullahs planen Komplett-Blockade der Straße von Hormus
Jill Biden spricht über den kognitiven Abbau ihres Ehemanns: „Er war derselbe – die Essenz desselben Joe Biden“
Paris: Ausschreitungen und Vandalismus nach Champions-League-Finale
Deal zwischen USA und Iran rückt näher
Antisemitismus: „Roma Pride“ schließt jüdische LGBTQ-Gruppen aus
Mehr NIUS:
Iran setzt Gespräche mit den USA aus: Mullahs planen Komplett-Blockade der Straße von Hormus
Jill Biden spricht über den kognitiven Abbau ihres Ehemanns: „Er war derselbe – die Essenz desselben Joe Biden“
Paris: Ausschreitungen und Vandalismus nach Champions-League-Finale
Deal zwischen USA und Iran rückt näher
Antisemitismus: „Roma Pride“ schließt jüdische LGBTQ-Gruppen aus
Rahmenabkommen für Waffenruhe: USA und Iran offenbar vor Einigung
Drei Verletzte in Winterthur: Messerangreifer soll Islamist sein
Eskalation trotz Waffenruhe: Iran greift US-Stützpunkt an
Redaktion
Artikel teilen
Kommentare