Rundfunk: BBC will 2000 Stellen streichen
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Der britische Sender BBC steht offenbar vor einem massiven Stellenabbau. Nach Berichten mehrerer Medien in Großbritannien könnten rund 2.000 Jobs wegfallen. Demnach wurde die geplante Maßnahme in einer Mitarbeiterversammlung thematisiert.
Hintergrund ist ein umfassender Sparkurs. In den kommenden drei Jahren sollen nach den Berichten rund zehn Prozent der Ausgaben eingespart werden. Die BBC steht bereits seit längerer Zeit unter erheblichem finanziellen Druck und musste in der Vergangenheit wiederholt Einschnitte vornehmen.
Schon im Februar hatte die Dachorganisation der öffentlich-rechtlichen Rundfunkanstalten angekündigt, Kürzungen im Umfang von 600 Millionen Pfund vorzubereiten. Das entspricht umgerechnet etwa 690 Millionen Euro und damit ungefähr einem Zehntel der jährlichen Ausgaben.
Auch das Finanzierungsmodell der BBC sorgt seit Jahren für Streit. Die verpflichtende Rundfunkabgabe ist politisch umkämpft. Die frühere konservative Regierung hatte Erhöhungen der Beiträge zwischenzeitlich für zwei Jahre gestoppt und der BBC wiederholt eine politische Schlagseite vorgeworfen. Darüber hinaus gab es Überlegungen, das bisherige System ganz zu ersetzen und stattdessen auf ein Bezahlmodell nach Art von Streamingdiensten zu setzen.
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