Russische Raketenangriffe auf die Ukraine: Sechs Tote und viele Verletzte
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Bei einer Serie russischer Raketenangriffe auf verschiedene Teile der Ukraine sind am Dienstag mehrere Menschen getötet worden.
Nach Angaben von Präsident Wolodymyr Selenskyj kamen landesweit mindestens sechs Menschen ums Leben. Allein aus Charkiw, einer Großstadt im Osten der Ukraine, wurden fünf Tote und mehr als 50 Verletzte gemeldet. Auch in Pawlohrad im Gebiet Dnipropetrowsk kam eine Frau ums Leben. In der Hauptstadt Kiew wurden nach offiziellen Angaben mehr als 20 Menschen verletzt.

Ein getroffenes Haus in Kiew.
Ein zunächst gemeldeter Todesfall in Kiew wurde später korrigiert: Eine für tot erklärte Frau sei wiederbelebt und schwer verletzt auf eine Intensivstation gebracht worden, sagte Bürgermeister Vitali Klitschko. In einer Wohnung entdeckten Einsatzkräfte einen nicht explodierten Raketensprengkopf, woraufhin das gesamte Gebäude evakuiert wurde.
Das Ausmaß der Verwüstung in Charkiw:
Der Oberbefehlshaber der ukrainischen Streitkräfte, Walerij Saluschnyj, berichtete, dass das russische Militär bei den morgendlichen Angriffen insgesamt 41 Raketen verschiedener Typen eingesetzt habe. Etwa die Hälfte sei abgefangen worden. Über Kiew, das dank westlicher Unterstützung relativ gut mit Luftabwehrsystemen ausgerüstet ist, konnten alle anfliegenden Raketen abgeschossen werden, was zu mehreren Explosionen im Stadtzentrum führte.
Die polnischen Streitkräfte teilten mit, dass als Reaktion auf die Angriffe Kampfflugzeuge der eigenen Luftwaffe und von Verbündeten über Polen aufgestiegen seien. Diese Maßnahme wurde auch in der Vergangenheit bei intensiven Luftangriffen auf die Ukraine ergriffen und seit einigen Wochen offiziell kommuniziert.
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