Russischer Drohnenangriff auf Kiew löst Brände aus – mehrere Verletzte
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Bei einem russischen Drohnenangriff auf die ukrainische Hauptstadt Kiew und deren Umgebung sind in der Nacht mindestens acht Menschen verletzt worden.
Wohnhäuser seien von herabfallenden Trümmern abgeschossener Drohnen getroffen worden, teilten die Behörden mit. Nach dem Einflug erster Gruppen von Kampfdrohnen warnte Bürgermeister Vitali Klitschko die Bewohner der Metropole vor weiteren Angriffen. „Geht in Deckung“, forderte er die Bewohner Kiews auf der Plattform Telegram auf.
Militärverwalter Tymur Tkatschenko berichtete auf Telegram von Schäden durch herabfallende Drohnen-Trümmer. In zwei Bezirken seien Brände in Wohnhäusern ausgebrochen. Die Rettungsdienste seien im Einsatz.

Rettungskräfte navigieren ihre Kollegen auf dem Gelände eines Wohnhauses, das durch einen russischen Angriff beschädigt wurde.
Kiew fordert stärkeren internationalen Druck auf Moskau
Der ukrainische Außenminister Andrij Sybiha kritisierte auf der Plattform X, dass Russland nach den ersten direkten Verhandlungen zwischen Kiew und Moskau seit 2022 vor gut einer Woche in Istanbul das in Aussicht gestellte „Friedensmemorandum“ noch immer nicht übermittelt habe. „Stattdessen schickt Russland tödliche Drohnen und Raketen auf die Zivilbevölkerung“, sagte der Minister.
„Dies ist Russlands Antwort auf die internationalen Friedensbemühungen und ein klarer Beweis dafür, dass ein verstärkter Sanktionsdruck auf Moskau notwendig ist, um den Friedensprozess zu beschleunigen.“
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