Schweden rüstet auf: Zollbeamte an der Grenze ab jetzt schwerbewaffnet
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Der schwedische Zoll rüstet auf! Wie die Behörden des nordeuropäischen Landes entschieden haben, werden Zollbeamte an der Grenze verpflichtet, Pistolen und Gewehre zu tragen. Das geht aus einer Pressemitteilung hervor.
Der Grund: Weil „immer häufiger“ große Drogenmengen beschlagnahmt werden und „Kriminelle mit großem Gewaltpotential“ in Kontrollen geraten, müssten Beamten entsprechend vorbereitet sein. „Die jüngsten Entwicklungen mit zunehmend schwerer Kriminalität haben dazu geführt, dass wir sicherere Arbeitsbedingungen für unsere Mitarbeiter schaffen müssen, die im Kontrollbereich arbeiten“, sagt Zolldirektorin Charlotte Svensson.
Vorbereitet für kriminelle Banden – die selbst Waffen tragen
Die Ausbreitung der organisierten Kriminalität und die zunehmende Sicherstellung von Betäubungsmitteln, so heißt es in der Pressemitteilung, habe dazu geführt, dass der Selbstschutz der Beamten erhöht werden müssen. Wenn etwa ein Drogenfund im Wert von mehreren Millionen Kronen gemacht wird, sei dies durchaus ein Grund für kriminelle Banden, selbst Waffen zu zücken.

An Schwedens Grenzen musste für sicherere Arbeitsbedingungen für Grenzbeamte gesorgt werden.
Schweden hat immer wieder Probleme mit Bandenkriminalität und Gewalt zwischen rivalisierenden Gangs. Gerade in Vororten von Stockholm oder Malmö bekriegen sich verfeindete Clans, Familien und Banden. Laut des schwedischen Justizministers gebe es in Schweden 30.000 Gangmitglieder. 9.000 davon seien aktiv, 21.000 seien Unterstützer.
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