Serie schwerer Verbrechen erschüttert Schweden
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In Schweden ist es am vergangenen Wochenende zu mehreren brutalen Verbrechen gekommen, wie mehrere schwedische Medien unabhängig voneinander berichten. Unter den Gewalttaten sind zwei Tötungsdelikte und eine Gruppenvergewaltigung.
Demnach soll es in der Nacht von Samstag auf Sonntag zu einer Gruppenvergewaltigung im Zentrum Stockholm gekommen sein. Wie der Fernsehsender SVT Nyheter unter Berufung auf eine Sprecherin der Polizei berichtet, sollen mehrere Männer die 18-Jährige auf dem Heimweg unweit des bekannten Parks Humlegården sexuell missbraucht haben. Polizeiangaben zufolge kannten sich die Männer und die Frau nicht. Aktuell werten die Ermittlungsbehörden Personenbeschreibungen und Videos von Überwachungskameras aus. Ein oder mehrere Täter konnten bisher nicht festgenommen werden.
Einen Tag später, am Sonntagabend, wurde in Stockholm ein 25-jähriger Mann erstochen. Wie Aftonbladet berichtet, soll der Hintergrund des Messerangriffs ein „Streit in einem Nachtclub“ gewesen sein. Drei Personen im Alter von 20 bis 25 Jahren wurden wegen des Verdachts der Beteiligung an Mord festgenommen, Nationalität oder Namen veröffentlichte die Polizei bisher nicht. Der Festnahme am Sonntag war eine Verfolgungsjagd vorausgegangen.
Große Einsatzlage in Malmö in Südschweden
Doch nicht nur Stockholm wurde von schwerer Gewalt heimgesucht, sondern auch Malmö, die drittgrößte schwedische Stadt. Ebenfalls am Samstagabend wurde ein 55-jähriger Mann in einer Villa im Bezirk Skurup (einem Vorort Malmös) erschossen. Wie die Polizei mitteilte, soll der Mann „eine familiäre Beziehung“ zu einem bekannten Intensivtäter gehabt haben, der im Sommer bei einer weiteren Schießerei in Skurup des versuchten Mordes verdächtigt wurde – und der unter anderem wegen Verstößen gegen das Messergesetz, Verkehrsdelikten und Drogendelikten zu einer Bewährungsstrafe verurteilt worden ist.

Der Lilla Torg, einer der zentralen Plätze in der Altstadt von Malmö.
Dieser gilt als tatverdächtig und befindet sich auf der Flucht. Der Tatort wurde weiträumig abgesperrt, nachdem Schüsse gefallen waren. Zwischenzeitlich war die schwedische Polizei mit Hubschraubern, einer „regionalen Task Force“, Hundeführern, Technikern, Kriminalpolizei und Geheimdiensten vor Ort, wie SVT Nyheter berichtet.
Zudem ist es in Malmö in der Nacht von Samstag auf Sonntag zu einer Schießerei auf offener Straße gekommen. Dabei wurde ein Mann „in den Zwanzigern“ schwer verletzt ins Krankenhaus eingeliefert. Die Polizei ermittelt wegen versuchten Mordes. Die Beamten haben mehrere Personen befragt, haben aber derzeit keine Verdächtigen.
Doch die Schießerei blieb nicht die einzige in Malmö. Einen Tag später, am Sonntagabend, wurde ein 25-jähriger Mann im Bezirk Möllevången angeschossen. Die Polizei konnte im Gegensatz zur Schießerei der Vornacht einen Tatverdächtigen festnehmen: Der erst 13 Jahre alte Junge ist jedoch nicht strafmündig und wurde daher an das Sozialamt übergeben. Die Polizei geht davon aus, dass der Teenager für die Tat rekrutiert wurde. Wie Sudsvenskan berichtet, stellt die Tat die insgesamt elfte Schießerei in Malmö im laufenden Jahr dar.
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