Situation an der US-Grenze eskaliert zunehmend: Elon Musk will „Menschenstrom stoppen“
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Die Lage an der Grenze zwischen USA und Mexico eskaliert zunehmend. Allein in diesem Jahr sind laut Fox News über 2,4 Millionen Migranten über Mexiko ins Land gekommen. Nun hat Tesla-Chef und Milliardär Elon Musk die texanisch-mexikanische Grenze besucht, um sich selbst ein Bild zu machen und vor Ort mit Politikern und Grenzschützern zu sprechen.
Mit Cowboy-Hut auf dem Kopf berichtete Elon Musk auf seiner Social-Media-Plattform X (ehemals Twitter), dass er sich zur mexikanischen Grenze aufgemacht hätte und sich selbst davon überzeugen wird, was dort wirklich geschieht. Er wolle die Lage an der Grenze aus erster Hand sehen.
Er plädierte für eine Überarbeitung der US-Einwanderungsgesetze. Währenddessen übertrug er seine Erlebnisse in Echtzeit auf seiner Plattform X.
Musk, der in Südafrika geboren wurde und in den USA studiert hat, sagte: „Wir wollen beides erreichen – die legale Einwanderung glätten und einen Menschenstrom stoppen, der ein solches Ausmaß annimmt, dass er zu einem Zusammenbruch der sozialen Dienste führt.“
„Ich glaube daran, dass wir ein stark erweitertes System für die legale Einwanderung brauchen und jedem, der hart arbeitet und ehrlich ist, eine beschleunigte Zulassung ermöglichen sollten“, so Musk. Er betonte zudem, dass Personen, die gesetzeswidrig handeln, die Einreise verweigert werden sollte. Als jemand, der selbst aus Südafrika in die USA eingewandert ist, bezeichnete er sich als „extrem einwanderungsfreundlich“.
Musk fragte mit Blick auf das Engagement der USA im Ukraine-Krieg: „Warum kümmern sich so viele amerikanische Politiker beider Parteien 100-mal mehr um die Grenze zur Ukraine als um die Grenze zu den USA?“
In jüngster Zeit hat sich der Geschäftsmann vermehrt in politische Diskussionen eingebracht. Erst im Mai sorgte er für Aufsehen, als er den Start der republikanischen Präsidentschaftskampagne von Floridas Gouverneur Ron DeSantis auf Twitter moderierte, und die Plattform dabei kurzzeitig zum Absturz brachte.
Die Lage an der US-Grenze ist extrem angespannt: Bis August überquerten über 2,4 Millionen Migranten die südliche Grenze zu Mexiko. Costa Rica will den Ausnahmezustand ausrufen, um die Migranten schneller nach Norden zu schaffen. Die Biden-Regierung schaut bisher hilflos zu.
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