Spanische Fähre will E-Autos nicht mitnehmen
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E-Auto? Pech gehabt!
Die spanische Fährgesellschaft Armas, die von Cádiz (Atlantikküste) in Richtung Kanarische Inseln übersetzt, lehnt immer häufiger die Mitnahme von E-Autos ab. Das berichten Betroffene in den sozialen Netzwerken.

Besitzer von E-Autos müssen sich Transport-Alternativen suchen.
Eigentümer der Fähren ist die Reederei Videmar Ropax aus Italien. Die Firma hatte den Transport von Elektroautos schon vor einigen Monaten untersagt. Grund dafür: Die Sorge, E-Autos könnten sich selbst entzünden. Armas chartert die Fähren lediglich.
Kunden wissen nichts von ihrem Unglück
Ärgerlich: Kunden, die Tickets für ihre E-Autos kaufen, werden erst im Nachhinein, schlimmstenfalls direkt an der Fähre, darüber informiert, dass ihr Auto nicht aufs Schiff darf.

Die Fährgesellschaft chartert die Schiffe von einer italienischen Reederei.
In Spanien gelten Fähren als öffentlicher Verkehr und haben indirekt den Auftrag für die Bevölkerung zu befördern. Armas reagierte bisher nicht auf die Vorfälle. Das kanarische Verkehrsministerium kündigte nun aber an, dem Vorgang nachzugehen.
Sollte das Problem nicht zu lösen sein, empfiehlt das Ministerium Kontakt zur Marine und dem Ministerium für öffentliche Arbeiten von Spanien aufzunehmen, da hier möglicherweise die öffentliche Dienstleistungspflicht verletzt wird.
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