Suchbild: Baerbock präsentiert im Südsudan das neue Tarnkleid der Bundeswehr
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Nanu, wo ist denn die Ministerin?!
Camouflage ist bei der Truppe Pflicht und bei Annalena Baerbock (Grüne) Trend: Die Außenministerin besuchte im Rahmen ihrer Afrika-Reise die deutschen Soldaten im Südsudan – im beige-sand-eierschalenfarbenen Kleid mit grünen Punkten. Über den genauen Farbton des Stoffes bestand in der Redaktion keine Einigkeit, entscheiden Sie gerne selbst. Eindeutig ist aber: Zwischen den Soldaten tauchte die Ministerin perfekt ab – Baerbock präsentiert das neue Tarnkleid der Bundeswehr!
Aber im Ernst: Baerbock war zu Gast bei der UN-Blauhelmmission „Unmiss“. „Unmiss“ ist die derzeit größte UN-Friedensmission weltweit. Sie besteht aktuell aus rund 13 000 Blauhelm-Soldaten aus 73 Ländern, etwa 1500 Polizisten und ungefähr 2600 Zivilisten. Sie soll insbesondere für den Schutz von zurückkehrenden Flüchtlingen sorgen. Derzeit sind 14 deutsche Soldaten beteiligt.

14 Bundeswehr-Soldaten sind gerade im Südsudan stationiert
Baerbock ließ sich vom stellvertretenden Leiter der militärischen Beobachtungsmission, dem deutschen Oberst Hans Peter Dorfmüller, und anderen deutschen Soldaten über die Lage informieren. Dorfmüller ist dienstältester Offizier des deutschen Unmiss-Teils. Dorfmüller sagte, problematisch sei etwa die Verdichtung der Zahl der Flüchtlinge aus dem Sudan im Norden des Südsudans. Die Spendenbereitschaft drohe im laufenden Jahr um 40 bis 50 Prozent zurückzugehen. „Das wird ein Problem für die Lebensmittelversorgung geben“, sagte ein deutscher Offizier. Man sei ständig dabei, Lebensmittelkonvois und -lager zu schützen. Ein besonders großes Problem seien Gruppenvergewaltigungen von Frauen: „Gefahren-Hotspots“ seien dabei etwa das Wasser- oder Brennholzholen.
Unter den deutschen Militärbeobachtern sind mehrere weibliche Bundeswehrsoldaten. Auf die Frage von Baerbock, warum sie sich für den UN-Einsatz gemeldet habe, machte eine Soldatin im Range eines Hauptmannes deutlich, Frauen würden dringend bei dem Einsatz gebraucht, um Zugang zu weiblichen Flüchtlingen zu bekommen. Sie wolle bei ihrem Einsatz „mit gutem Beispiel vorangehen“.
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