Tausende bei Trauermarsch für Thomas: Migranten-Gang tötete 16-Jährigen, weil er weiß ist
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Es ist eine Bluttat, die am Wochenende für Entsetzen in Frankreich sorgte: Eine Gruppe junger Migranten hatte eine Feier im französischen Dorf Crépol gestürmt und mehrere Jugendliche brutal mit Messern attackiert. Der 16-jährige Thomas starb. Eltern und Freunde organisierten jetzt einen bewegenden Trauermarsch für den Jugendlichen.
Es ist schlimmer als jeder Alptraum, was Mutter Isabelle P. im Augenblick durchmacht. Mit Tränen in den Augen klammert sie sich an das Plakat mit dem Abbild ihres Sohnes Thomas, der am Samstag durch die Hände von Barbaren starb. Später lässt sie einen Luftballon für ihn in den Himmel steigen.
Ein junges Leben wurde brutal beendet
„Toto“, wie der 16-Jährige genannt wurde, liebte Rugby, er spielte beim Verein RC Romans-Peage. Thomas ging zur Schule, führte ein normales Leben. In der Nacht von Samstag auf Sonntag endete dieses Leben nach gerade einmal 16 Jahren kurz nach einer Party, auf der er eigentlich lachen und feiern wollte.

Thomas war Kapitän seiner Rugby-Mannschaft.
Noch auf dem Weg ins Krankenhaus erlag er seinen Verletzungen, nachdem eine Gruppe junger Migranten die Feier gestürmt und die Feiernden mit Messern attackiert hatte. Die Tat macht fassungslos. 16 weitere Jugendliche wurden durch Messerstiche teils schwer verletzt, zwei werden noch im Krankenhaus behandelt.
„Wir wollen Weiße abstechen“
Dass das Motiv der Angreifer ein rassistisches war, legen Schilderungen eines Augenzeugen nahe, der gegenüber der Lokalzeitung Le Dauphiné Libéré sagte, die Angreifer hätten geschrien: „Wir wollen Weiße abstechen.“
Die Organisatorin des Festes sagte: „Eine solche Gewalt haben wir noch nie erlebt.“ Die Täter sollen aus einer Plattenbausiedlung im 17 Kilometer entfernten Romans-sur-Isère stammen.

Thomas’ Freunde tragen ihm zu Ehren ein Transparent.
„Sie haben mir meinen Thomas genommen“
Am Mittwoch liefen die Menschen im Heimatort von Thomas bei einem Gedenkmarsch für den Jugendlichen, ließen Luftballons in den Himmel emporsteigen. Laut französischen Medien sollen es mehrere Tausend Menschen gewesen sein.
„Sie haben mir meinen Thomas weggenommen“, sagte Mutter Isabelle P. gegenüber dem französischen Blatt Paris Match. „Er war ein lebenslustiger junger Mann, der von seinen Freunden sehr geliebt wurde, jemand ohne Probleme, sehr brav. Er sagte zu seinen Kumpels: ‚Auf dem Spielfeld wird nie gekämpft!‘“.
Thomas, der die Abschlussklasse des Lycée du Dauphiné in Romans-sur-Isère besuchte, hätte nächste Woche seine ersten Abiturprüfungen schreiben sollen. Am 6. Dezember wollte er seinen 17. Geburtstag feiern.

Das Blutbad sorgte in Frankreich für Entsetzen.
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