Teheran lehnt US-Plan zur Kriegsbeendigung ab
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Irans Militärführung weist Berichte über mögliche Gespräche zur Beendigung des Krieges entschieden zurück und attackiert die US-Regierung in scharfen Worten. Aus Teheran heißt es, weder gebe es Verhandlungen über eine Waffenruhe noch sei man bereit, sich auf einen solchen Prozess mit Washington einzulassen.
Der Militärsprecher Chatam al-Anbija, das im Kriegsfall die Einsätze der iranischen Streitkräfte koordiniert, sagte: „Eure (eigenen) Konflikte haben die Stufe erreicht, dass ihr mit euch selbst verhandelt“.
Auch die Nachrichtenagentur Fars, die den iranischen Revolutionsgarden nahesteht, widersprach Berichten über laufende Kontakte. Unter Berufung auf „informierte Quellen“ erklärte das Medium, es gebe keinerlei Verhandlungen. „Der Iran akzeptiert keine Waffenruhe. Grundsätzlich ist es nicht logisch, mit Vertragsbrechern in einen solchen Prozess einzutreten“, zitierte Fars eine nicht namentlich genannte Quelle.
Zuvor hatten US-Medien wie das Portal „Axios“ und die New York Times berichtet, die US-Regierung habe der Führung in Teheran einen 15 Punkte umfassenden Vorschlag zur Beendigung des Krieges übermitteln lassen. Demnach soll Pakistan den Plan an den Iran weitergereicht haben. Nach den Berichten wären mit dem Vorschlag weitreichende Zugeständnisse der iranischen Seite verbunden.
„Weder jetzt noch irgendwann sonst“
Der Militärsprecher in Teheran reagierte darauf mit weiteren Drohungen gegen Washington. „Weder werdet ihr in der Region investieren können, noch werdet ihr die früheren Preise für Energie und Öl wiedersehen“, sagte er. Zugleich erklärte er, die USA müssten akzeptieren, dass Irans Streitkräfte die Stabilität in der Region garantierten. Das „Vorgehen gegen das iranische Volk“ müsse aus den „verdorbenen Köpfen“ der Amerikaner verschwinden. Eine Verständigung mit der US-Regierung schloss er kategorisch aus: „Weder jetzt noch irgendwann sonst.“
Auch aus dem Präsidialamt kamen deutliche Dementis. Dessen Sprecher Elias Hasrati sagte im staatlichen Rundfunk Irib: „Die entsprechenden Nachrichten sind alle nur eine Lüge.“ Der Gegner befinde sich in einer Sackgasse, habe keine greifbaren Erfolge erzielt und stehe zudem international unter Druck. „Daher redet er (US-Präsident Donald Trump) irgendeinen Irrsinn von Botschaften und Geschenken, was alles nicht wahr ist“, so der Sprecher.
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