Trump zweifelt an Irans neuer Führung: „Ich weiß nicht, ob das von Dauer sein wird“
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US-Präsident Donald Trump hat die Ernennung von Modschtaba Khamenei zum neuen Religionsführer und Staatsoberhaupt des Irans scharf kritisiert. In mehreren Interviews bezeichnete er die Entscheidung als problematisch und stellte offen infrage, ob die neue Führung in Teheran Bestand haben wird.
Im Gespräch mit Fox News nannte Trump die Wahl „enttäuschend“ und deutete an, dass Modschtaba Khamenei vor erheblichen Schwierigkeiten stehen dürfte. „Ich glaube nicht, dass er in Frieden leben kann“, sagte der Republikaner, ohne nähere Einzelheiten zu nennen.
Bereits am Montagabend Ortszeit hatte Trump im Bundesstaat Florida erklärt, er rechne unter der neuen Führung mit einer Fortsetzung der bisherigen Krisen im Iran. „Wir denken, dass es nur zu mehr Problemen derselben Art im Land führen wird“, sagte er. Dem Sender NBC News sagte Trump außerdem: „Ich denke, sie haben einen großen Fehler gemacht. Ich weiß nicht, ob das von Dauer sein wird.“

Modschtaba Khamenei gilt als noch radikaler als sein Vater.
Trump für „interne“ Lösung im Iran
Modschtaba Khamenei war in der Nacht zum Montag zum neuen Revolutionsführer bestimmt worden. Die Ernennung erfolgte neun Tage nach dem Tod seines Vaters Ali Khamenei, der zu Beginn des Krieges bei einem israelischen Luftangriff getötet worden war. Trump hatte dem Iran zuvor bereits gedroht, ein Nachfolger werde nicht lange im Amt bleiben, falls die USA an der Entscheidung nicht beteiligt würden.
Auf die Frage, wie er sich die politische Zukunft des Irans vorstelle, sprach sich Trump für eine „interne“ Lösung aus. Dieses Modell funktioniere aus seiner Sicht gut. Dabei verwies er erneut auf den von den USA herbeigeführten Machtwechsel in Venezuela. Die frühere Vizepräsidentin Delcy Rodríguez sei dort heute Präsidentin, werde „sehr respektiert“ und mache „einen tollen Job“, sagte Trump.
Als Negativbeispiel nannte Trump dagegen den Irak nach dem Sturz Saddam Husseins. Damals seien die militärischen und politischen Führungskräfte vollständig „gefeuert“ worden, sodass ein Machtvakuum entstanden sei. In der Folge habe die Terrormiliz IS die Kontrolle übernommen. „Das wollen wir nicht“, sagte Trump.
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