Charlie Kirk-Mörder Tyler Robinson laut Gouverneur von Utah „tief mit linker Ideologie indoktriniert“
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Der mutmaßliche Mörder des konservativen Bürgerrechtlers Charlie Kirk, Tyler Robinson, sei „tief mit linker Ideologie indoktriniert“ gewesen, teilte Utahs Gouverneur, Spencer Cox, in einem Interview mit dem Wall Street Journal mit.
Dies ergebe sich aus den vorläufigen Ermittlungen. Demnach sei die politische Ausrichtung des 22-Jährigen „uns und den Ermittlern sehr klar geworden“. Bereits bei einem kürzlichen Familienessen hatte Robinson über die „American Comeback“-Tour von Charlie Kirk und den Termin am Campus in Orem sinniert, der etwa drei Autostunden von der Wohnung des mutmaßlichen Scharfschützen entfernt liegt.

Der 22-Jährige stammt aus einer Mormonenfamilie. Seine Eltern sollen Republikaner sein.
„Robinson sprach [mit Familienmitgliedern] darüber, warum er ihn nicht mochte und welche Ansichten er hatte“, sagte Cox während einer Pressekonferenz am Freitag.
Auch ehemaliger Highschool-Freund berichtet von Radikalisierung nach links
Der britische Guardian hatte gestern berichtet, dass Robinson der einzige „Linke“ in einer Familie überzeugter Republikaner gewesen sei. Ein anonymer Freund erzählte, Robinson sei „ziemlich links in allen Belangen“ gewesen und „das einzige Mitglied seiner Familie, das wirklich links war“. Um sein Sophomore-Jahr in der Highschool herum soll sich Robinson radikalisiert haben und seine politischen Ansichten immer extremer geäußert haben, sich dabei immer wieder aufgeregt und gestritten haben. Der anonyme Kontakt und Robinson sollen Videospiele zusammen gespielt haben – eine der eingravierten Botschaften auf der Munition (mit den Pfeilen) sei eine Referenz zu „Helldivers 2“.

Der ermordete Charlie Kirk hinterlässt seine Witwe Erika und zwei Kinder.
Am Tatort des tödlichen Schusses gefundene Beweise geben Einblick in die Welt eines Attentäters mit Verbindungen zur Internetkultur: darunter Patronenhülsen mit der Aufschrift „wenn du das liest, bist du schwul lmao“ sowie der italienischen Phrase „Bella Ciao“, die Wurzeln in der antifaschistischen Bewegung des Zweiten Weltkriegs hat und seitdem unter anderem auf TikTok populär geworden ist. Auf einer weiteren Kugel war „Hey Faschist! Fang!“ eingraviert.
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