Über 19 Tonnen Drogen in Peru beschlagnahmt
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Die peruanische Polizei hat in verschiedenen Teilen des Landes über 19 Tonnen Drogen sichergestellt.
Die Beschlagnahmung sei ein harter Schlag für die kriminellen Organisationen, die sich dem Drogenhandel in dem südamerikanischen Land verschrieben haben, teilte Innenminister Víctor Torres Falcón am Montag mit. Bei mehr als der Hälfte der Drogen handelt es sich laut dem Innenminister um Kokain. „Sie wollten Millionengewinne machen, indem sie die Gesundheit, die Sicherheit und die innere Ordnung des Landes beeinträchtigen“, sagte Falcón. Am Montag habe der Verbrennungsprozess der illegalen Ware begonnen.

Der Fund wird bis zur Zerstörung an einem geheimen Ort gelagert.
Die größten Mengen seien in den Regionen Piura im Norden und Ayacucho sowie Puno im Süden des Anden-Staates beschlagnahmt worden.
Kokain wird fast ausschließlich in den südamerikanischen Ländern Kolumbien, Bolivien und Peru hergestellt und dann vor allem in die USA und nach Europa geschmuggelt. Auf den Transitrouten sorgt der Drogenschmuggel für brutale Gewalt und weit verbreitete Korruption.

Jeder Fund wurde von Experten untersucht, gewogen und inventarisiert.
Auch befeuert durch den Drogenhandel ist Lateinamerika eine der gefährlichsten Regionen der Welt.
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