Ukraine meldet: Schwerer Raketenangriff im Osten des Landes mit 50 Toten
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- Raketenangriff auf den Osten der Ukraine – mehr als 50 Tote
- Angriff sorgt für internationales Entsetzen
- Auch Charkiw steht unter schwerem Beschuss
Ein verheerender russischer Raketenangriff auf ein ukrainisches Dorf fordert mehr als 50 Tote.
Im Osten der Ukraine hat ein verheerender Raketenangriff, der von russischen Streitkräften auf das Dorf Hrosa im ostukrainischen Gebiet Charkiw verübt wurde, hat international Entsetzen ausgelöst. Nach Berichten der ukrainischen Behörden sind mehr als 50 Menschen bei diesem brutalen Angriff ums Leben gekommen.

Polizei und Militär vor den geborgenen Leichen
Selenskyj: „Das absolut Böse“
Ukrainischer Präsident Wolodymyr Selenskyj bezeichnete Russlands Armee als „das absolut Böse“ und verurteilte den Angriff scharf in einer Videoansprache am Donnerstagabend. Selenskyj erklärte, der Angriff zielte gezielt auf Zivilisten ab, einschließlich eines Lebensmittelgeschäfts und eines Cafés. Präsident Selenskyj betonte auch, dass es sich bei diesem Angriff um eine absichtliche und gezielte Aktion gehandelt habe. „Das russische Militärpersonal kann nicht im Unklaren darüber gewesen sein, wo es zuschlug. Das war keine blinde Attacke“, sagte er. Hrosa hatte zuletzt etwas mehr als 300 Einwohner, und dieser Angriff hat ein Sechstel des Dorfes ausgelöscht, wie Präsident Selenskyj mitteilte.
Ein Kind unter den Opfern
Laut den ukrainischen Behörden wurden bei dem Raketenbeschuss in Hrosa, das sich in der Nähe der Stadt Kupjansk befindet, 51 Menschen getötet, darunter auch ein sechs Jahre altes Kind. Drei Personen werden noch vermisst. Der Angriff ereignete sich während einer Trauerfeier für einen verstorbenen Mitbürger, bei der sich die Dorfbewohner im Café versammelt hatten.

Verletzte und Getötete Menschen werden von Streitkräften abtransportiert
UN–Generalsekretär verurteilt den Angriff
Die Bergungsarbeiten wurden abgeschlossen, ohne weitere Opfer unter den Trümmern zu finden. Die internationale Gemeinschaft reagierte ebenfalls mit Entsetzen auf den Vorfall. Der EU-Außenbeauftragte Josep Borrell verurteilte den russischen Angriff als "abscheulich" und betonte, dass solche vorsätzlichen Attacken auf Zivilisten als Kriegsverbrechen gelten. UN-Generalsekretär António Guterres verurteilte den Angriff ebenfalls und forderte, dass Angriffe auf Zivilisten und zivile Infrastruktur sofort eingestellt werden müssten.

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