Unter Feuer! Mit der israelischen Armee im Kampf gegen die Hamas-Terroristen
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Noch immer herrscht Terror-Alarm im Süden Israels. Nachdem die Israeli Defense Forces (IDF) den Süden des Landes rückerobern und unter Kontrolle bringen konnten, zeigt sich gestern, wie fragil die Situation ist. NIUS ist vor Ort.
17 Uhr, nahe des Kibbuz Mefalsim bei Sderot: An einer Straßenbucht kauern einige junge Menschen in einem Unterschlupf. Sie wollten hierhin, mitten ins Kriegsgebiet im Süden Israels, um vermisste Verwandte zu suchen. Doch nun sind sie selbst in Gefahr.
Ein Mann nebenan gestikuliert hektisch, er erklärt: „Sie sind hier, Hamas-Terroristen sind wieder eingedrungen, wir haben sie gesehen!“ Mit „hier“ meint der Mann: offenes Gelände, überall Felder, wenige Bäume, in der Ferne ein paar Fabriken.
Die Straße wird abgesperrt, Einheit nach Einheit rollt heran. Es kommt zu Lagebesprechungen, hektische Gestiken. Scharfschützen beziehen Stellung.
NIUS ist mit den israelischen Streitkräften im Grenzgebiet unterwegs – hier sehen Sie die Eindrücke:
Die Terrorgefahr in Israel ist nach wie vor sehr real. Immer wieder schaffen es Hamas-Terroristen durch provisorische Grenzübergänge ins israelische Festland vorzudringen, sie suchen den Kampf! Am vergangenen Samstag waren es hunderte.

Die israelische Armee bereitet sich auf eine Bodenoffensive im Gazastreifen vor.
Verwesungsgeruch an der Bushaltestelle
Rückblick: Die Hamas-Terroristen griffen – unter anderem und erst vor wenigen Tagen – das Nature Party Festival bei der Gemeinde Be’eri an. Immer noch liegen Relikte der Verstorbenen auf der Straße: Badelatschen, Decken, Tabakblättchen. Die traurigen Überbleibsel erinnern daran: Hier vergnügten sich Menschen, hier fand Leben statt. Aus einem Bombenunterschlupf neben einer Bushaltestelle strömt Verwesungsgeruch.
Wie massiv der Angriff auf Israel war, wird besonders deutlich, wenn man die Wege der Grenzregeion Gazas abfährt. In Straßengräben: verbeulte Autos, kaputte Motorräder, Leichen von Hamas-Soldaten.
Vereinzelt greifen die Terroristen noch immer Israel an.

Immer wieder geraten die IDF-Soldaten unter Beschuss, schützen sich und die Zivilbevölkerung.
Die Terroristen-Jagd geht weiter
Zurück auf der Straße bei Mefalsim, dort, wo die IDF Terroristen jagt: Um 17:40 Uhr rollt ein Verletztenkonvoi heran. Ein Israeli, der sich zuvor an der Front Gefechte geliefert hat, ist schwer verletzt und wird auf der Straße behandelt.
Auf dem Parkplatz: Frontscheiben mit Einschusslöchern. Ein Soldat erzählt uns: „Für einzelne Hamas-Kämpfer wäre es eine gelegene Möglichkeit, wenn hier weiterhin Autos fahren würden – und sie diese als Fortbewegungsmittel, aber auch die Fahrer als Geiseln nehmen könnten.“ Auch deshalb beschließt man, jede Weiterfahrt zu untersagen.
Am Abend die Gewissheit: IDF-Soldaten neutralisierten zwei Terroristen nahe des Kibbuz Mefalsim. Das Feuer hält an, ebenso wie die Suche nach weiteren Terroristen.
Der Terror-Kampf in Israel geht weiter! Bevor die Bodenoffensive starten kann, müssen die Streitkräfte das Gebiet unter Kontrolle bringen.
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Jan A. Karon
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