Uppsala reagiert auf Gewaltwelle: Kugelsichere Westen für Rettungskräfte in Schweden
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Die schwedische Großstadt Uppsala stattet ihre Rettungskräfte nun mit kugelsicheren Westen aus!
Das berichtet die schwedische Gewerkschaftszeitschrift Kommunalarbetaren. Die Idee, die Lebensretter mit Schutzwesten auszustatten, wurde erstmals nach dem verheerenden Terroranschlag in Stockholm im Jahr 2017 ins Gespräch gebracht. Doch erst jetzt, nach einer erschreckenden Zunahme von Schießereien im Bandenmilieu, setzt Uppsala diesen dramatischen Schritt in die Tat um.

Schwedische Rettungskräfte im Einsatz – hier noch ohne kugelsichere Weste
Ein Rettungssanitäter, der seit über sechs Jahren im Dienst ist, berichtet in der Gewerkschaftszeitschrift: „Die Risiken, denen wir uns gegenübersehen, sind heute ganz andere als damals, als ich angefangen habe. Die Gefahr hat sich exponentiell erhöht“, gesteht er gegenüber dem Magazin. Uppsala ist bis jetzt die einzige Stadt, die ihren Lebensrettern diese Form des Schutzes zur Verfügung stellen.
Doch auch anderswo brodelt es: In Stockholm und Dalarna wurde bereits über ähnliche Maßnahmen diskutiert. In Gävleborg werden die Mitarbeiter bereits auf bedrohliche Situationen vorbereitet.
In Berlin beispielsweise tragen die Mitarbeiter des Ordnungsamtes schon seit geraumer Zeit bei gefährlichen Einsätzen einen Helm.
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