USA stehen an der Seite Israels – Iran droht mit Vergeltungsschlag
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Die USA haben Israel angesichts drohender Angriffe des Irans feste Unterstützung zugesichert. US-Präsident Joe Biden und Außenminister Antony Blinken bekräftigten gegenüber Israels Führung, insbesondere Premierminister Benjamin Netanjahu und Verteidigungsminister Joav Galant, das unerschütterliche Engagement der USA für die Sicherheit Israels.
Die Unterstützung erfolgt vor dem Hintergrund von US-Geheimdienstberichten, die vor unmittelbar bevorstehenden Angriffen auf israelische Ziele durch den Iran oder seine Stellvertreter warnen. Diese Entwicklungen folgen nach einem mutmaßlich israelischen Luftangriff auf das iranische Botschaftsgelände in Syrien, was die Spannungen zwischen den Ländern weiter verschärft hat.
Bei dem Luftschlag kamen mehrere Funktionäre einer iranischen Terrormiliz ums Leben.

„Das boshafte Regime (Israel) hat einen Fehler gemacht, in diesem Fall muss es bestraft werden, und wird bestraft werden“, sagte Irans Staatsoberhaupt Ajatollah Ali Chamenei am Mittwoch.
Hamas-Chef dankt Gott „für die Ehre des Märtyrertods“ seiner Kinder
Bei weiteren, kürzlich stattgefundenen israelischen Luftangriffen starben drei Söhne und vier Enkelkinder des Hamas-Chefs Ismail Hanija. „Ich danke Gott für diese Ehre, die er uns mit dem Märtyrertod meiner drei Söhne und einiger Enkelkinder erwiesen hat“, sagte der Terror-Führer im Gespräch mit dem Fernsehsender Al Jazeera.
Der Moment, in dem Hanija vom Tod seiner Kinder erfährt – der Terroristen-Führer zeigt kaum Emotionen:
Selbst die Tötung von Hanijas Kindern und Enkelkindern durch einen israelischen Luftangriff scheint die Haltung der Hamas in den Friedensverhandlungen nicht wesentlich zu beeinflussen. Ein kürzlich von den USA vorgeschlagener Kompromiss zur Waffenruhe wurde von der Hamas abgelehnt, die stattdessen einen eigenen Vorschlag unterbreiten will.
US-Kommandeur in Israel erwartet
Während Israel weiter darauf setzt, die Hamas endgültig zu besiegen, bleibt der Ausgang der immer wieder unterbrochenen Verhandlungen ungewiss.
Inmitten dieser angespannten Situation wird der Kommandeur der US-Truppen in der Region, General Michael Erik Kurilla, in Israel erwartet, um sowohl logistische Unterstützungen für Gaza als auch Reaktionen auf iranische Bedrohungen zu diskutieren.
Die Lufthansa setzte bis zu diesem Donnerstag ihre Flüge nach Teheran aufgrund der aktuellen Situation im Nahen Osten aus. „Wir beobachten permanent die Lage im Nahen Osten und stehen im engen Kontakt mit den Behörden“, so Lufthansa.
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