Witkoff und Kushner reisen zu Iran-Gesprächen nach Pakistan
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Der US-Sondergesandte Steve Witkoff und Trumps Schwiegersohn Jared Kushner werden am morgigen Samstag nach Pakistan aufbrechen, um dort Gespräche mit Vertretern des Iran zu führen. Das bestätigte die Sprecherin des Weißen Hauses, Karoline Leavitt, am Freitag.
„Ich kann bestätigen, dass Sondergesandter Witkoff und Jared Kushner morgen früh erneut nach Pakistan reisen werden, um direkte Gespräche zu führen – vermittelt durch die Pakistaner, die während des gesamten Prozesses unglaubliche Freunde und Mediatoren waren – mit Vertretern der iranischen Delegation“, sagte Leavitt gegenüber Fox News. Nach Angaben der Sprecherin sei die iranische Seite selbst auf die USA zugegangen, „wie der Präsident es gefordert hatte“, und habe um das persönliche Gespräch gebeten.
Vizepräsident JD Vance steht bereit
Der US-Sender CNN hatte zuvor berichtet, dass Präsident Trump die beiden Unterhändler an diesem Wochenende zu Gesprächen mit dem iranischen Außenminister Abbas Araghtschi entsenden werde. Vizepräsident JD Vance stehe bereit, bei Fortschritten der Verhandlungen ebenfalls nach Islamabad zu reisen.

Die Sprecherin des Weißen Hauses, Karoline Leavitt, trat am Freitag vor die versammelte Presse.
„Der Vizepräsident ist weiterhin tief in diesen gesamten Prozess eingebunden und wird hier in den Vereinigten Staaten gemeinsam mit dem Präsidenten, Außenminister Marco Rubio und dem gesamten Team für nationale Sicherheit auf Updates warten“, so Leavitt. „Natürlich werden alle bereitstehen, um bei Bedarf nach Pakistan zu fliegen.“
Dementi aus Teheran
Der iranische Außenminister Abbas Araghtschi ist bereits in Islamabad gelandet. Iranische Medien wiesen jedoch Berichte zurück, wonach der Außenminister Verhandlungen mit US-Vertretern in Pakistan plane. „Derzeit stehen keine Verhandlungen mit den Amerikanern auf der Tagesordnung. Die Reise von Herrn Araghtschi nach Islamabad dient nicht Verhandlungen mit den Amerikanern, sondern der Erörterung der iranischen Überlegungen zur Beendigung des Krieges mit der pakistanischen Seite“, meldete die Nachrichtenagentur Tasnim.
Araghtschi selbst hatte zuvor erklärt, er besuche Pakistan, den Oman und Russland, um sich „eng mit unseren Partnern in bilateralen Fragen abzustimmen und über regionale Entwicklungen zu beraten“.
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