Wagenknechts Gesundheits-Experte fordert Konsequenzen: „Lauterbach muss sofort zurücktreten!“
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Einen bundesweiten Corona-Untersuchungsausschuss gibt es nicht. Die Aufarbeitung der Pandemie-Jahre verläuft schleppend, personelle Konsequenzen wurden bisher kaum gezogen. Und das, obwohl mittlerweile vieles von dem, was damals propagiert wurde, als falsch enttarnt ist.
So zum Beispiel die Behauptung, die Corona-Impfung sei nebenwirkungsfrei, wie sie Gesundheitsminister Karl Lauterbach (SPD) mehrfach verbreitet hat. „Er hat gelogen, er hat die Menschen in Angst und Panik versetzt, er hat Unsummen an Steuergeldern hinausgeworfen. Er geriert sich als Ober-Epidemiologie“, so Friedrich Pürner, der gesundheitspolitische Sprecher des Bündnis Sahra Wagenknecht (BSW), im Nachrichten-Talk „Stimmt!“. „Lauterbach ist für mich nur noch eine Parodie eines Gesundheitsministers!“
Hier lügt Lauterbach:
Pürner will Aufarbeitung
Solange er im Amt sei, könne keine umfängliche Aufarbeitung stattfinden, ist er überzeugt. „Karl Lauterbach muss zurücktreten“. Er habe nicht nur über die Nebenwirkungen gelogen, die er als Arzt hätte kennen müssen, sondern auch bekräftigt, das Robert Koch-Institut sei unabhängig. „Definitiv nicht“, so Pürner im NIUS-Talk. „Es hängt im Geschäftsbereich des Bundesgesundheitsministeriums.“ Auch seien wir nicht „gut durch die Pandemie gekommen“, wie der Gesundheitsminister stets erklärt. Mit Blick auf andere Länder habe Deutschland einen Kurs der Panik und Unwissenheit eingeschlagen.
Mit seiner Partei BSW möchte Pürner, der bis zu seiner Absetzung als Amtsarzt in Bayern gearbeitet hat, vor allem die Versäumnisse der Pandemie-Jahre ansprechen und aufarbeiten. Er tritt für die Europawahl an.
Die ganze Sendung „Stimmt!“ gibt es hier:
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