Kritische Corona-Studie auch im Mainstream erschienen: Forscher fordern „bessere Überwachung nach Impfungen“
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Es ist ein politisch unbequemes Ergebnis. Eine Studie aus einem Journal der Nature-Springer-Gruppe fordert „verbesserte Überwachungssysteme nach Impfungen“, nachdem sie Schädigungen nach der Covid-19-Impfung untersucht hatte. Veröffentlicht wurde die Arbeit in Scientific Reports – also im wissenschaftlichen Mainstream.
Karl Lauterbach hatte zuletzt erklärt, die Corona-Impfstoffe gehörten zu den am besten untersuchten überhaupt. Wörtlich sagte der frühere Bundesgesundheitsminister in der Enquete-Kommission: „Es ist noch nie ein Impfstoff so genau ausgewertet worden in Bezug auf seine Nebenwirkungen.“

Corona-Enquete-Kommission im Bundestag: Hier stellte Karl Lauterbach seine Behauptung auf – am 20. März 2026
Studie untersuchte Beschwerden nach Covid-19-Impfung
Die Studie stammt von einem japanischen Forschungsteam, das ein landesweites Register aufgebaut hat. Grundlage sind Daten aus 14 ambulanten Kliniken. Insgesamt wurden 279 Patienten erfasst, die nach einer Covid-19-Impfung über anhaltende Beschwerden berichteten. 179 Fälle wurden als „klinisch definitiv“ eingestuft.
Die Wissenschaftler untersuchten sogenannte unerwünschte Ereignisse nach der Impfung und erfassten diese systematisch anhand etablierter medizinischer Klassifikationen. Insgesamt dokumentierten sie 493 einzelne Symptome.
Am häufigsten traten allgemeine Beschwerden wie Erschöpfung, neurologische Symptome wie Konzentrationsstörungen („Brain Fog“) und Schwindel sowie Beschwerden des Bewegungsapparats auf. Die Symptome zeigten sich überwiegend innerhalb der ersten drei Monate nach der Impfung, in einem Teil der Fälle jedoch auch deutlich später – teilweise erst nach mehr als einem Jahr.
Rund 14,6 Prozent der Betroffenen entwickelten schwere Symptome. Während sich bei etwa zwei Dritteln der Zustand im Verlauf besserte, berichtete ein Teil der Patienten weiterhin über anhaltende Beschwerden.
Forderung nach umfassender Versorgung bei Impfschäden
Die Autoren fassen diese Symptomkonstellation unter dem Begriff „Post-COVID-19 Vaccination Syndrome“ (PCVS) zusammen. Auch wenn die Studie nicht repräsentativ ist und keine Aussagen über die Häufigkeit solcher Fälle in der Gesamtbevölkerung erlaubt, sehen die Wissenschaftler darin Hinweise auf ein bislang unzureichend verstandenes Phänomen.
Wörtlich heißt es in der Studie:
„Diese Ergebnisse unterstreichen die Notwendigkeit verbesserter Überwachungssysteme nach Impfungen sowie umfassender Versorgungsstrukturen, die speziell auf die vielgestaltigen Erscheinungsformen und die Persistenz des PCVS zugeschnitten sind.“

Screenshot aus der Zusammenfassung der Studie (nature.com).
Die Veröffentlichung zeigt damit, dass auch innerhalb etablierter wissenschaftlicher Journale über mögliche längerfristige Beschwerden im Zusammenhang mit Covid-19-Impfungen diskutiert wird – und dass ein entsprechendes Problembewusstsein vorhanden ist.
Zuerst hatte das Onlinemedium Achgut.com darüber berichtet.
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Felix Perrefort
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