12 Jahres-Hoch: Zahl der Abtreibungen ist um 3,3 Prozent gestiegen
Ein Beitrag von
Die Zahl der Schwangerschaftsabbrüche in Deutschland ist im Jahr 2023 im Vergleich zum Vorjahr gestiegen.
Das Statistische Bundesamt berichtete von insgesamt 106.000 Fällen, was einem Anstieg von 3,3 Prozent gegenüber dem Vorjahr 2022 entspricht. Diese Zahl ist die höchste seit 2012, als 107.000 Abbrüche gemeldet wurden. In den Jahren zwischen 2014 und 2020 bewegte sich die Zahl der Abbrüche zwischen etwa 99.000 und 101.000.
Die meisten Frauen, die 2023 einen Abbruch vornehmen ließen, waren im Alter von 18 bis 34 Jahren, was sieben von zehn Frauen ausmacht. 19 Prozent der Frauen waren zwischen 34 und 39 Jahre alt, während die über 40-Jährigen acht Prozent und die unter 18-Jährigen etwa drei Prozent ausmachten. Bemerkenswert ist, dass 42 Prozent der Frauen, die einen Abbruch durchführten, zuvor noch kein Kind geboren hatten.

Bundesfamilienministerin Lisa Paus (Grüne), Bundesgesundheitsminister Karl Lauterbach (SPD) und Bundesjustizminister Marco Buschmann (FDP) äußern sich zum Abschlussbericht der Kommission zur reproduktiven Selbstbestimmung und Fortpflanzungsmedizin.
Die große Mehrheit der Abtreibungen, nämlich 96 Prozent, erfolgte nach der sogenannten Beratungsregelung. Diese Regelung sieht vor, dass Schwangerschaftsabbrüche in den ersten zwölf Wochen nach einer Beratung straffrei bleiben. Die restlichen vier Prozent der Abbrüche wurden aufgrund medizinischer Indikationen oder als Folge von Sexualdelikten durchgeführt. Der Großteil der Eingriffe wurde ambulant durchgeführt, wobei 84 Prozent in Arztpraxen oder OP-Zentren und 14 Prozent ambulant in Krankenhäusern stattfanden.
Aktuell plant eine Kommission der Ampel-Regierung, den Paragraf 218 zu reformieren, um damit Abtreibungen in den ersten zwölf Wochen straffrei zu stellen und die Beratungspflicht abzuschaffen.
Mehr NIUS:
Julia Klöckner (CDU) schießt gegen die Ampel-Regierung: Neues Abtreibungsgesetz „unverantwortlich“
Mehr NIUS:
Plötzlich sollen diese Yogaklamotten rechts sein
Neue Studie: Deutschland verliert seine Besten
Polizei Brandenburg warnt Eltern vor „rechtsextremen Online-Strategien“
Trans-„Tochter” von Elon Musk in Dessous: „Trans-Körper werden angefeindet und dämonisiert”
Neue Oxford-Untersuchung zeigt: Über 90 Prozent aller Studien in den Sozialwissenschaften sind links
In Sachsen-Anhalt fordern selbst Linke Abschiebungen
Antisemit der Woche: UN-Generalsekretär António Guterres übt sich in Täter-Opfer-Umkehr und beschuldigt Israel sexueller Gewalt
„Omas gegen Rechts“ bringen neuen KI-Chatbot heraus
Mehr NIUS:
Trans-„Tochter” von Elon Musk in Dessous: „Trans-Körper werden angefeindet und dämonisiert”
Neue Oxford-Untersuchung zeigt: Über 90 Prozent aller Studien in den Sozialwissenschaften sind links
In Sachsen-Anhalt fordern selbst Linke Abschiebungen
Antisemit der Woche: UN-Generalsekretär António Guterres übt sich in Täter-Opfer-Umkehr und beschuldigt Israel sexueller Gewalt
„Omas gegen Rechts“ bringen neuen KI-Chatbot heraus
Gescheiterte Timmy-Rettung sorgt weltweit für Spott: „Deutschland hat den Verstand verloren“
#Männerhass: Wie ständig neue Internettrends Beziehungen schlechtreden
Nach „Lackaffe“-Strafbefehl: Drei weitere Merz-Beleidigungen werden von Staatsanwaltschaft Heilbronn verfolgt
Redaktion
Artikel teilen
Kommentare