In Sachsen-Anhalt fordern selbst Linke Abschiebungen
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Sachsen-Anhalt, ein Bundesland, in dem die AfD gerade bei 42 Prozent in den Umfragen steht. Genau das richtige Terrain also für einen beherzten Gründungsversuch einer antifaschistischen Bewegung. Schwarz gekleidet machte sich NIUS-Reporter Marc Sierzputowski in der ostdeutschen Perle Dessau bereit, um Menschen für die Antifa zu rekrutieren.
Doch statt auf eine engagierte „Zivilgesellschaft“ zu treffen, findet NIUS-Reporter Marc beinahe nur Menschen, die die AfD für unproblematisch halten. Oder Linke, die sich AfD-Positionen nähern.
Das ganze Video sehen Sie hier:
Selbst Linke sprechen in Sachsen-Anhalt über Abschiebungen
Auf dem Marktplatz von Dessau finden sich schließlich doch die letzten abtrünnigen Linken zusammen. Sie behaupten im Interview mit NIUS, dass es hier in Dessau kaum eine Antifa-Szene gibt. Sie seien die letzten, die es hier gäbe. Gemeinsam mit einem Bier auf einer Holzbank versüßen sie sich den Tag. Aus der kleinen Musikbox, die einer der Antifas mitgebracht hat, ertönt Linksrock, der über den ganzen Marktplatz hallt.

Die vermeintlich „letzten“ Linken in Dessau im Gespräch mit NIUS.
Sie unterhalten sich, sind gut gelaunt. Es geht viel um Politik, um die Stadt und die Menschen. Eine gewisse Politikverdrossenheit macht sich breit unter den Linken am Marktplatz. Einer sagt: „Man kann wählen zwischen Scheiße, Scheiße und Scheiße.“ Abschließend wird man auch deutlich, wenn es um die Migrationspolitik und die AfD geht. „Wenn Menschen herkommen, die Scheiße bauen, vergewaltigen oder so, dann müssen sie weg.“
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Marc Sierzputowski
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