15-Jähriger schießt Mitschüler in den Kopf: Der Killer von Offenburg heißt Mateja Z.
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Nach den tödlichen Schüssen an einer Schule in Offenburg gibt es neue Erkenntnisse zum tragischen Fall: Veröffentlichungen aus dem Umfeld des Tatverdächtigen in den sozialen Medien deuten darauf hin, dass es sich bei dem 15-Jährigen, der am Donnerstag einem Mitschüler in den Kopf geschossen hatte, um einen deutschen Staatsbürger mit serbisch-kosovarischem Migrationshintergrund handelt.
Er soll laut NIUS-Informationen Mateja Z. heißen.
Die Staatsanwaltschaft wollte diese Angaben auf Anfrage weder bestätigen noch dementieren. Auch auf die Frage, ob der Täter bereits strafrechtlich in Erscheinung getreten sei, erhielt NIUS keine Antwort.
NIUS konnte das Instagram-Profil des mutmaßlichen Tatverdächtigen ausfindig machen. In seiner Biografie gibt der Jugendliche mit 15 Jahren das passende Alter an und hat eine serbische und kosovarische Flagge im Profil. Der Vater des mutmaßlichen Tatverdächtigen, der eine Firma in Offenburg besitzt, wollte sich am Telefon gegenüber NIUS nicht äußern. Zahlreiche Postings aus dem Umfeld des Opfers in den sozialen Medien deuten auf die Täterschaft des 15-Jährigen hin.
Hintergrund des Streits ist weiterhin unklar
Die Ermittlungen der Polizei nach der Schießerei an einer Offenburger Schule laufen unterdessen weiter auf Hochtouren, wie ein Sprecher mitteilte.

Nach der schrecklichen Tat: Die Polizei sperrt den Bereich vor der Schule in Offenburg ab.
Die Schule blieb am Freitag geschlossen. Die Stadt Offenburg bot den betroffenen Eltern, ihren Kindern, Lehr- und Erziehungskräften psychologische Hilfe an. Der 15-Jährige sitzt weiter in Untersuchungshaft. Gegen ihn wird wegen Totschlags ermittelt.
Gegen zwölf Uhr am Donnerstag war die Polizei wegen der Auseinandersetzung an dem Sonderschulzentrum für lernschwache Schüler im Norden der mittelbadischen Stadt alarmiert worden. Mit einem Spezialeinsatzkommando, vier Polizeihubschraubern sowie einem Großeinsatz gelang es der Polizei dann innerhalb kürzester Zeit, die etwa 180 Schüler in Sicherheit zu bringen und den Tatverdächtigen festzunehmen. Der Hintergrund der tödlichen Schüsse ist weiterhin unklar.
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