Antisemit der Woche: Filmemacher Abdallah Alkhatib droht uns als „Partner im Genozid in Gaza durch Israel“
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In Zeiten grassierender Judenfeindlichkeit, die längst auch in Teilen der Politik angekommen ist, wollen wir die schlimmsten Ausfälle sichtbar machen. Dafür verleiht NIUS jeden Freitag die „Goldene Wassermelone“ – einen Negativ-Preis für besonders auffällige Antisemiten. Die Wassermelone steht wegen ihrer Farben für die Palästina-Solidarisierung und damit auch für den Hass auf den jüdischen Staat. Diese Woche heißt unser Preisträger Abdallah Alkhatib.
Abdallah Alkhatib (auch Al-Khatib) lebt seit Anfang 2019 in Deutschland und fand als Flüchtling des damals noch tobenden syrischen Bürgerkriegs hier Aufnahme. In Damaskus erlebte und dokumentierte er die Belagerung von Yarmouk, eines Viertels der Hauptstadt, das 1957 für einen Teil der 100.000 nach Syrien geflüchteten Palästinenser gebaut wurde und als Hauptstadt der palästinensischen Diaspora gilt.
Vor dem Ausbruch des syrischen Bürgerkrieges arbeitete er auch eine Weile für das wegen enger Verstrickungen mit der Hamas berüchtigte „Palästinenserhilfswerk“ UNRWA als Koordinator für Aktivitäten und Freiwillige.
Seit er in Deutschland ist, betätigt sich Alkhatib als Filmemacher und Redner zu Themen wie Vertreibung, Krieg und Menschenrechten, ohne dass er einer größeren Öffentlichkeit bekannt geworden wäre. Das änderte sich mit der Preisverleihung für seinen Film Chronicles From the Siege, der davon erzählt, wie Menschen versuchen, eine Besatzung zu überleben.
Alkhatib droht seinen Gastgebern
Mit einer Keffiyeh (Palästinenser-Tuch) über der Schulter auf der Bühne stehend, nutzte der syrisch-palästinensische Filmemacher die Gelegenheit, „um über Palästina zu sprechen.“ Er habe teilgenommen, „und zwar aus einem einzigen Grund: um hier zu stehen und zu sagen, dass die Palästinenser frei sein werden und dass wir eines Tages ein großartiges Filmfestival mitten in Gaza und in anderen palästinensischen Städten haben werden.“

Abdallah Alkhatib droht dem Land, das ihn aufnahm.
Und dann: „Einige Leute sagten mir, ich solle vorsichtig sein, bevor ich sage, was ich jetzt sagen möchte, weil ich ein Flüchtling in Deutschland bin und es so viele rote Linien gibt. Aber das ist mir egal. Mir liegen meine Leute am Herzen, mir liegt Palästina am Herzen.“
„Deshalb werde ich meine letzten Worte an die deutsche Regierung richten. Sie sind Partner des Völkermords Israels in Gaza.“ Alkhatib sprach dann eine unverhohlene Drohung aus: „Wir werden uns an alle erinnern, die uns zur Seite standen, und wir werden uns an alle erinnern, die gegen uns waren.“
„Dann soll er doch in Rafah Kinos bauen “
Eine palästinensische Flagge falsch herum haltend, rief Alkhatib noch: „Free Palestine – von jetzt an bis zum Ende dieser Welt!“ Der übliche Aufruf der Leute, die davon träumen, dass Israel eines Tages von der Landkarte verschwindet. Ungeheuerlich ist daher nicht nur sein absurder „Genozid“-Vorwurf, sondern auch, dass Alkhatib, der in Deutschland Aufnahme fand, sich „an alle erinnern (will), die gegen uns waren“, ein kaum verklausulierter Aufruf, Deutsche, die sich dem Völkermord-Gegröle der Hamas-Versteher nicht anschließen und für das Existenzrecht Israels eintreten.
Welt-Herausgeber Ulf Poschardt brachte es nach dem Eklat auf der Berlinale knallhart auf den Punkt. Der Kulturbetrieb habe nach den Massakern vom 7. Oktober nichts anderes gemacht, als den eliminatorischen Antisemitismus hoffähig zu machen. Man stelle den Terror der Hamas als verständlich dar, relativiere die Shoah, bringe die Barbarei der Nazis in einen Zusammenhang mit Israel und verschiebe linke Positionen in diese Richtung.
Es sei ungeheuerlich, dass Alkhatib, der hier Gastrecht genießt, finanziert werde und Preise bekomme und uns drohe. „Dann soll er doch in Rafah Kinos bauen und mit der Hamas über Filmprojekte reden“, sagte Poschardt. Und seine Freunde am besten gleich mitnehmen.
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