Antisemit der Woche: Früherer ZDF-Korrespondent Stephan Hallmann nennt Israel „Völkermordstaat“, nicht besser als das Mullah-Regime
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In Zeiten grassierender Judenfeindlichkeit, die längst auch in Teilen der Politik angekommen ist, wollen wir die schlimmsten Ausfälle sichtbar machen. Dafür verleiht NIUS jeden Freitag die „Goldene Wassermelone“ – einen Negativ-Preis für besonders auffällige Antisemiten. Die Wassermelone steht wegen ihrer Farben für die Palästina-Solidarisierung und damit auch für den Hass auf den jüdischen Staat. Diese Woche heißt unser Preisträger Stephan Hallmann.
Wer sich auf dem X-Account von Stephan Hallmann umschaut, stellt eine erstaunliche Obsession mit dem jüdischen Staat fest. Der ehemalige ZDF-Mann, der seinen Angaben zufolge 1986 als außenpolitischer Redakteur beim ZDF arbeitete und auch über den Nahen Osten berichtete, war von 1991 bis 2008 Auslandskorrespondent des Senders; spätere Reisen führten ihn unter anderem nach „Israel/Palästina“. Zuletzt war er 2017 Korrespondent in Rom, bevor er in der Bedeutungslosigkeit versank.
Im Zirkus der Hardcore-„Israelkritiker“ ist er aber heute eine große Nummer, unablässig lässt er sich etwa auf der Plattform X über den Staat aus, der sich seit dem 7. Oktober einmal mehr seiner Todfeinde erwehren muss. Die interessieren Hallmann aber nicht, es ist Israels Gegenwehr, die ihm schlaflose Nächte bereitet. Hamas? Hisbollah? Huthis? Nicht doch.

Antisemitismus mit menschlichem Antlitz: Stephan Hallmann auf seiner Homepage
Hilfe, die Mullahs sind bedroht!
Für das Mullah-Regime findet er derzeit schon mal kritische Worte, allerdings stinkt es ihm, dass Israel mit den Aufständischen paktiert. Das sei doch nur purer Eigennutz, damit man es statt mit Ayatollah Khamenei eben mit „des alten Schahs kleinem Wurmfortsatz, Reza Pahlavi“ zu tun habe. Die wünschen sich einen Regimewechsel, damit der Iran und seine Proxys nicht weiter die Region destabilisieren und Israel angreifen können – unerhört! Auf seine „Achse des Widerstands“ mag Hallmann nicht verzichten.

Reza Pahlavi würde nicht gegen Israel kämpfen und Hamas und Hisbollah austrocknen – für Hallmann eine Horrorvorstellung.
Würde er so aber nicht sagen. Nein, der israelische Krieg gegen die Hamas im Gazastreifen muss als blinder Hass, „Blutrausch“, Gier nach palästinensischem Land, Rassismus und so weiter geframt werden. Das macht der Ex-Korrespondent des Zweiten mit viel Ausdauer und moralischer Empörung in Dauerschleife. Ganz im Sinne der Hamas erzählt er von zehntausenden Toten, natürlich immer „Frauen und Kinder“, einmal auch von 100.000, mehr als selbst die Terrortruppe angibt, kann ja eh keiner nachprüfen.
Dennoch: „Ich habe, wenn ich aus Israel berichtet habe und heute über Israel spreche, das nie mit ‚Hass‘ getan, sondern mit einer kritischen Haltung, die ich mit sehr sehr vielen Israelis und noch viel mehr jüdischen Bürgern in aller Welt teile“, ließ er einmal Thorsten Alsleben bei X wissen. Wenn die wüssten, wer sich da mit ihnen in einem Lager wähnt, würden sie allerdings entsetzt sein.
„Schweine sind Schweine“
„Man muss deshalb die Dinge schonungslos – und so brutal wie sie sind – beim Namen nennen. Ich bitte um Nachsicht, aber Verbrecher sind Verbrecher, Mörder sind Mörder, Schweine sind Schweine – und das israelische Regime ist von all dem etwas.“ Auch der jüdische Staat als Ganzes bereitet Hallmann Ekel: „Wer Israel unterstützt, der unterstützt Völkermord, Folter, Apartheid, rassistische Sippenhaft, ethnische Säuberung ….. einen verkommenen Schurkenstaat.“
Es sei „traurig, zu welcher Mischpoke Israel heute gehört“, tat Hallmann einmal kund, und meinte damit Politiker wie Geert Wilders, Giorgia Meloni und Viktor Orbán, die sich mit Israel im Existenzkampf solidarisierten. Das könnte Hallmann nie passieren, für ihn reiht sich „Israels Regierung Tag für Tag weiter ein in die Riege blutrünstiger und verachtenswerter Regime, indem es seinen gnadenlosen Vernichtungskrieg in Gaza unbeeindruckt von allen Protesten fortsetzt“.
Wie in seinem Milieu üblich, wiederholt er auch die Lüge, dass Israel die Hamas finanziere, obwohl die Milliarden für die islamistischen Terroristen über Katar, Iran und die UNRWA fließen. „Verbrechen gegen die Menschlichkeit“, „das augenblicklich wohl barbarischste Regime der Welt“, „Landraub und Apartheid“, „menschenverachtende kaltblütige Barbarei“ – immer und immer wieder. Am liebsten spricht er vom „kindermordenden Israel“. Dem Deutsch-Israeli Arye Sharuz Shalicar schrieb er: „Und heute, ja, da bringt Ihr, Du und Deine Hightech-Armee, wirklich Kinder um.“
Immerhin hat er noch nicht behauptet, dass man dort das Blut der willkürlich getöteten Kinder als Zutat für rituelles Backwerk verwendet.
Der 7. Oktober: „ausgeschmückt“
Den Kindermord hätten wir schon mal, jetzt fehlt noch der unheilvolle weltweite Einfluss der Juden – und Bingo! „Welche Macht Israel auf unsere Institutionen ausübt, ist ungeheuerlich. Palästinensern werden EU-Mittel für lebenswichtige Krebsmedizin vorenthalten wg. angeblich antisemitischer Passagen in Schulbüchern.“

Gedenkstätte für die 364 Ermordeten des Nova-Festivals: Israelische Opfer lassen Hallmann kalt.
Und Lügen verbreiten die Juden natürlich auch, etwa über den 7. Oktober: „Wer soll die durchsichtige Israel-Propaganda noch glauben. Erst waren da die ‚geköpften Babies‘, dann alle mögliche weitere Hasbara – bis klar wurde, dass an vielen Aus‚schmückungen‘ nichts dran war. Israel als Völkermörder-Staat ist der unglaubwürdigste ‚Zeuge‘ schlechthin.“
Israelisches Leid wird geleugnet und kleingeredet, palästinensisches bis zur Absurdität aufgebauscht – und die Rolle der Hamas dabei einfach ausgeblendet. Nach diesem Muster verfährt der einst im öffentlich-rechtlichen Apparat nicht der unbekannteste Hallmann stringent, das muss man ihm lassen.
Radikalisierung und Islamisierung im Nahen Osten – wegen Israel
Und was sagt der Kenner der Region zu den zahlreichen Terrorgruppen und -regimen im Nahen Osten? Na, an denen ist natürlich auch hauptsächlich der jüdische Staat schuld:
„Israel und seine zutiefst undemokratische Apartheidpolitik gegenüber der arabischen Bevölkerung unter seiner Herrschaft ist gerade der Hauptgrund für Jahrzehnte der Radikalisierung und Islamisierung im Nahen Osten. Israel provoziert geradezu den politischen und bewaffneten Widerstands [sic!] gegen sein völkerrechtswidriges Besatzungsregime.“
Nein, diese Juden – bringen einfach Unruhe in den pastoralen Orient, wo die Muslimbruderschaft 20 Jahre vor dem Staat Israel entstand, aber so richtig groß raus kommt der Islamismus erst, weil der Kleinstaat immer Ärger macht. Der israelischen Botschaft in Berlin warf Hallmann Propaganda vor und verglich sie mit Goebbels’ Propaganda-Ministerium. Damit wären wir auch wieder ein Stück entlastet, wenn der Jude sich wie das Humpelstilzchen verhält.

Die israelische Botschaft bringt der rasende Hallmann mit Goebbels in Verbindung.
Jetzt kann Hallmann nur noch hoffen, dass Trump die Hamas nicht entwaffnet und die Iraner nicht ihr islamofaschistisches Regime stürzen. Das würde doch der „Schurken-Regierung in Israel“ nützen. Geht gar nicht.
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