Ausgerechnet am Shabbat: Judenhasser marschieren vor der Synagoge in München gegen Israel
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Antisemitismus-Alarm in München! In der bayrischen Hauptstadt ist es am Samstag es zu einer Demonstration gekommen, bei der eine Muslimen, arabischstämmige Menschen, Linke und Linksradikale gemeinsam mit normalen Bürgern Hassparolen gegen Israel skandierten. Insgesamt berichtet die Polizei von rund 4.000 Teilnehmern.
Laut Süddeutscher Zeitung wurden dabei Plakate wie „Israel has no respect for Holocaust“ hochgehalten. Einer der Organisatoren, die Gruppierung Palästina Spricht, bezeichnete Zionismus als Rassismus. „Gemeinsam gegen israelischen Faschismus“. Zahlreiche Teilenhmer brahcte große Schlüssel mit: ein kollektives Symbol der Forderung nach Rückkehr der Palästinenser auf israelisches Gebiet.
Zwar sei vorab verkündet worden, dass das Existenzrecht Israels nicht infrage gestellt werden dürfe, doch wenig später soll eine Rednerin laut Süddeutscher Zeitung: „Wir erkennen kein Existenzrecht an, wenn es Vertreibung und Unterdrückung bedeutet. Wir erkennen nur das Recht der Unterdrückten an.“ Israel bezeichnete sie unter Beifall als „Terrorstaat“, „zionistisches Regime“ und warf dem Land Apartheid vor.
„Jüdische Bevölkerung Münchens in Angst und Schrecken“
Besonders brisant: Der „propalästinensische“ Demonstrationszug am Samstagnachmittag zog durch die südliche Münchner Altstadt und vor die Synagoge am Jakobsplatz. Eine Augenzeugin gegenüber NIUS: „Der Lärm war bis in die Gebetshallen zu hören.“ Die Demo sei in diesem Sinne von der jüdischen Gemeinde als „Drohung“ verstanden worden. „Was die Stadt München mit der Genehmigung dieser Demonstration geschafft hat, ist die jüdische Bevölkerung in Angst und Schrecken zu versetzen“.
Und weiter: „Man wundert sich schon, was Ministerpräsident Söders Regierung tut und warum sie das zulässt.“ Besonders schockierend sei dabei für die Frau „die Anwesenheit von Kindern“, die die Auslöschung eines Staates fordern.

Die Demonstration vor der Synagoge am Jakobsplatz.
Offiziell handelte es sich bei der Demonstration um einen Nakba-Marsch. Mit Nakba (deutsch: „Katastrophe“) bezeichnen Palästinenser die eigene Kriegsniederlage gegen Israel im Jahr 1948, die zu der Vertreibung mehrerer hunderttausender Menschen führte. Der Vertreibung lag allerdings der Überfall Ägyptens, Syriens, Jordaniens und des Iraks zu Grunde, die in das ehemalige britische Mandatsgebiet einfielen und Israel angriffen. Offiziell datiert der Nakba-Gedenktag auf den 15. Mai.
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