Bundesregierung finanziert queere Beratung durch Antifa-Aktivistin mit 122.000 Euro
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Das von der Bundesregierung mit 122.000 Euro geförderte Projekt „Coming out und so“ des Vereins „Coming out Day e. V.“ bietet Jugendlichen eine Videoberatung zum Thema sexuelle und geschlechtliche Identität an. Die Gespräche führen sogenannte „Peers“, also Gleichgesinnte.
Besonders brisant: Einige dieser Berater bezeichnen sich auf der von Steuergeld finanzierten Seite offen als „#antifa“ oder „#linksgrünversifft“, was Fragen nach der politischen Neutralität des staatlich unterstützten Projekts aufwirft und eine klare politische Schlagseite aufzeigt.

Das Projekt „Coming out und so“ bietet queeren Menschen bis 27 Jahre kostenlose Videoberatung an, um ihr „herausforderndes Leben“ zu meistern.
Gefördert wird „Coming out und so“ aus dem Bundesprogramm „Demokratie leben!“ – einem Vorzeigeprojekt des Bundesfamilienministeriums, das nach eigenen Angaben „zivilgesellschaftliches Engagement auf allen Ebenen des Staates für ein vielfältiges und demokratisches Miteinander“ unterstützt und „Radikalisierungen und Polarisierungen in der Gesellschaft“ vorbeugen soll.
Im Wahlkampf hieß es von Bundeskanzler Friedrich Merz (CDU) noch: „Links ist vorbei“. Mittlerweile ist bekannt, dass links noch lange nicht vorbei ist. Denn das Familienministerium verteilt weiterhin Millionenförderungen an sogenannte zivilgesellschaftliche Initiativen – meist mit linker Gesinnung – wie auch im Fall von „Coming out und so“.

Das Bundesprogramm „Demokratie leben“ vom Bundesfamilienministerium
Lesbische Antifa „Joana“ soll queere Menschen beraten
Auf der Website des Projekts stellen sich die Berater mit kurzen Profilen vor. Sie bieten Videogespräche für Jugendliche an, die sich selbst als queer identifizieren. Eine Beraterin mit dem Namen Joana beschreibt sich dort mit dem Hashtag „#Antifa“. Nach eigenen Angaben ist sie eine lesbische Frau, die sich für „weibliche Sichtbarkeit“ engagiert. Viel mehr ist über sie nicht bekannt – außer, dass sie offen Sympathien für die extremistische Antifa zeigt, die in den USA mittlerweile als terroristische Vereinigung eingestuft wurde.

Joana, wie sie sich selbst nennt, gibt als Hashtag „Antifa“ an.
Antifa und linksgrün versiffte Beraterinnen
Auch andere Berater auf der Website des Vereins zeigen, dass das Projekt weit mehr ist als nur links eingefärbt. Beraterin Johanna etwa beschreibt sich selbstironisch als „linksgrünversifft“.

So beschreibt sich Johanna selbst auf der Seite.
SPD-naher Vorstandsvorsitzender Sven Norenkemper
Vorsitzender des Vereins „Coming out Day e.V.“ ist Sven Norenkemper, der selbst Videoberatungen für junge Erwachsene anbietet. In der Vergangenheit trat er mehrfach bei Veranstaltungen der SPD Köln auf und saß zeitweise ohne Parteimitgliedschaft im Stadtrat. Unterstützt wird das Projekt laut Angaben des Vereins prominent von Schauspielerin Maren Kroymann und Comedian Thomas Hermanns, die als Botschafter für „Coming out und so“ auftreten.
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Marc Sierzputowski
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