Dänisches Gericht entscheidet unwiderruflich: Christina Block darf ihre Kinder nicht mehr sehen
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Kein Kardiologe kann es retten, wenn es gebrochen ist. Kein Herzchirurg kann es wiederherstellen, wenn es einmal in Stücken liegt: Das Herz einer Mutter ist stark, und es tickt kraftvoll. Es tickt für ihre Kinder, normalerweise stärker als für sich selbst.
Das Herz von Christina Block ist gebrochen.
Die Vestre Landsret (Westliches Landesgericht Dänemark) hat entschieden: Christina Block verliert das elterliche Sorgerecht – und darf die Kinder Klara (15) und Theodor (11) laut Gerichtsurteil (Aktenzeichen BS-28648/2025, BS-28704/2025-VLR) fortan nicht mehr sehen, wie Bild zuerst berichtete. In dem Urteil bestätigt das Gericht, dass Vater Stephan Hensel das alleinige Sorgerecht bekommt. Die beiden Kinder Klara und Theodor sollen keinerlei Kontakt mehr zu ihrer Mutter haben.

Ein Bild aus glücklichen Tagen: Christina Block mit Mann Stephan Hensel und Töchtern Greta (damals 3) und Johanna (damals 5) im Jahr 2012
Es ist an dieser Stelle angebracht, nicht zu versuchen, in den Paragraphenstreit einzutauchen. Der Prozess ist überaus kompliziert und facettenreich. Christina Block ist in Deutschland wegen Kindesentführung angeklagt. Die Kinder leben in Dänemark bei ihrem Vater Stephan Hensel, unter Sicherheitsmaßnahmen und geheimer Identität, nachdem sie in der Neujahrsnacht 2023/2024 gewaltsam von maskierten Personen entführt und ihrer Mutter übergeben worden waren. Christina Block bestreitet eine Beteiligung an der Entführung.
Christina Block kommentierte die Gerichtsentscheidung in ihrer ersten Stellungnahme mit einem Satz: „Ich bin erschüttert über das Urteil in Dänemark.“
Es ist nicht an mir, die schwierige juristische Lage fachgerecht zu kommentieren. Ich finde, es ist der Moment, um innezuhalten.

Blocks Lebensgefährte, der TV-Moderator Gerhard Delling, mit Rechtsanwalt David Rieks auf dem Weg ins Gericht
Nun leiden alle, auch die Kinder
In diesem erschütternden Fall geht es um die Frage: Wie schwer muss eine Mutter gefehlt haben, um sie mit der Höchststrafe zu bestrafen, die es gibt – sie darf ihre Kinder fortan nicht einmal mehr sehen. Die Kinder werden vor ihr geschützt. Die Kinder, die sie liebt. Ich finde, das darf man einer Mutter glauben.
Und immer schweben über diesen Familiendramen auch schöne Erinnerungen. Es war doch mal schön. Als Mann und Frau einander liebten – und über allem die Liebe zu den Kindern stand. Nun leiden alle. Auch die Kinder.
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Louis Hagen
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