Das neue pflanzliche Nutella: Vegan, aber tierisch teuer
Ein Beitrag von
Es sieht aus, wie ein Glas Nutella eben aussieht. Allerdings hat es einen grünen Deckel: Das neue vegane Nutella ist seit Anfang des Monats in unseren Supermärkten – vegan, aber tierisch teuer. Zwar sehen die Gläser fast gleich groß aus und kosten bei Edeka 3,49 Euro (das klassische Nutella) und 3,99 Euro (das vegane). Aber der Inhalt ist anders, wie das in der Lebensmittelbranche üblich ist.
Das vegane Nutella-Glas hat 350 Gramm Inhalt, das traditionelle aber 450 Gramm – 100 Gramm Unterschied, aber fast der gleiche Preis! Umgerechnet auf den Kilopreis bedeutet das: 11,40 Euro für das vegane Nutella, 7,76 Euro für das herkömmliche – fast 4 Euro mehr!
Statt Milchpulver jetzt Kichererbsen
Woran liegt das? Eine Anfrage beantwortet der Hersteller so: „Der Preis hängt von einer Reihe von Faktoren ab, unter anderem von den Kosten der verwendeten Zutaten.“ Allerdings: Die beiden Produkte unterscheiden sich in den Zutaten kaum. Das vegane Nutella besteht laut Ferrero aus Zucker, Palmöl, Haselnüssen (13 Prozent), Kichererbsen, fettarmem Kakao (7,4 Prozent), Reissirup-Pulver und dem Emulgator Lecithin (Soja) sowie Salz und Aromen. Der wesentliche Unterschied: Im Gegensatz zum klassischen Nutella wird das Milchpulver durch Kichererbsen und Reissirup-Pulver ersetzt. Außerdem gibt es kein Vanillin mehr, dafür Salz und Aromen.
Wie wird veganes Nutella ankommen?
Warum ist das neue vegane Nutella so teuer? Experten verweisen darauf, dass die teuren Zutaten wie Haselnüsse und Kakao in beiden Varianten stecken. Es liegt daran, so Handelsexperten, dass der Hersteller Ferrero noch nicht einschätzen kann, wie das neue Nutella bei den Kunden ankommt und was sie bereit sind zu zahlen. Der fehlende Mengenvorteil, sagt Handelsexperte Professor Carsten Kortum in der Süddeutschen Zeitung, ist ein Knackpunkt bei vielen veganen Nischenprodukten, egal ob Fleisch, Wurst, Käse, Joghurt oder Süßes. Deshalb sind sie oft viel teurer als die traditionellen Produkte.
Wie schmeckt denn nun das vegane Nutella? Wir haben es in der NIUS-Redaktion getestet. Ergebnis: So wie das alte, vielleicht etwas cremiger. Allerdings ist es zu teuer – wer nicht muss, streicht das gute alte Nutella aufs Brot. Oder löffelt es gleich aus dem Glas.
Mehr NIUS:
- Düstere Aussichten: Deutsche Wirtschaft schrumpft das zweite Jahr in Folge
- Immer weniger Deutsche können sich Eigenheime leisten – wie traurig!
Noch mehr News:
- „Veganuary“ bei der Deutschen Bahn: NIUS testet veganen Steckrüben-Bagel für 7,50 Euro
- Der grüne Butter-Wahnsinn: Kosten 250 Gramm bald 4 Euro?
- Doch keine böse AfD-Farbe? Plötzlich kann die Edeka-Welt nicht BLAU genug sein!
- Kühe sollen nicht mehr pupsen! Milch-Konzern testet Anti-Furz-Futter wegen Klimawandel
- Koalitions-Verhandlungen gescheitert! ÖVP beendet Gespräche
- Europa vor der Gaskrise: Industrie und Verbraucher unter Druck
- 44-Jähriger taucht mit zwei Messern vor Wache auf: Polizei schiesst Messerangreifer in Kiel nieder
- Verantwortlich für Nuklear-Truppen: Russischer General bei Bomben-Explosion in Moskau getötet
- Südkoreas Präsident Yoon ruft Kriegsrecht aus
- Schokoladenpreise explodieren: Weihnachtliche Verführungen werden zum Luxusgut
Mehr NIUS:
Plötzlich sollen diese Yogaklamotten rechts sein
Neue Studie: Deutschland verliert seine Besten
Polizei Brandenburg warnt Eltern vor „rechtsextremen Online-Strategien“
Trans-„Tochter” von Elon Musk in Dessous: „Trans-Körper werden angefeindet und dämonisiert”
Neue Oxford-Untersuchung zeigt: Über 90 Prozent aller Studien in den Sozialwissenschaften sind links
In Sachsen-Anhalt fordern selbst Linke Abschiebungen
Antisemit der Woche: UN-Generalsekretär António Guterres übt sich in Täter-Opfer-Umkehr und beschuldigt Israel sexueller Gewalt
„Omas gegen Rechts“ bringen neuen KI-Chatbot heraus
Mehr NIUS:
Trans-„Tochter” von Elon Musk in Dessous: „Trans-Körper werden angefeindet und dämonisiert”
Neue Oxford-Untersuchung zeigt: Über 90 Prozent aller Studien in den Sozialwissenschaften sind links
In Sachsen-Anhalt fordern selbst Linke Abschiebungen
Antisemit der Woche: UN-Generalsekretär António Guterres übt sich in Täter-Opfer-Umkehr und beschuldigt Israel sexueller Gewalt
„Omas gegen Rechts“ bringen neuen KI-Chatbot heraus
Gescheiterte Timmy-Rettung sorgt weltweit für Spott: „Deutschland hat den Verstand verloren“
#Männerhass: Wie ständig neue Internettrends Beziehungen schlechtreden
Nach „Lackaffe“-Strafbefehl: Drei weitere Merz-Beleidigungen werden von Staatsanwaltschaft Heilbronn verfolgt
Redaktion
Artikel teilen
Kommentare