Der Wi...er-Beweis im Video: SPD-Mann Schrodi pöbelt heftig im Bundestag
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Beleidigungs-Skandal im Bundestag!
Blaues Polo-Hemd, weiße Sneaker und verdammt viel Wut im Bauch: SPD-Politiker Michael Schrodi sorgte am Freitagmorgen um 10.01 Uhr in der letzten Sitzung vor der Sommerpause für einen handfesten Eklat. Das hohe Haus der Demokratie, besudelt mit unflätigen Beschimpfungen!
Schrodi, der Sudel-Sozi! „Wichser“ ruft er Richtung Unions-Fraktion, nachdem er wie ein Rumpelstilzchen zwischen Plenum und Rednerpult auf und ab getigert ist. Hier ist die Szene im Video, bei Sekunde 36 hören Sie seine Beleidigung.
Im Interview mit dem Stern bestreitet er, das Wort genutzt zu haben: „Das ist falsch und wäre nie meine Wortwahl.“
WAS WAR PASSIERT? Im Bundestag wurde über das Urteil des Bundesverfassungsgericht debattiert, das das Gesetzgebungsverfahren für das Heizungsgesetz gestoppt hatte. Doch der zuständige Minister Robert Habeck (Grüne) war trotz der Karlsruhe-Klatsche nicht da. Das empfand die Unions-Fraktion als respektlos und wollte ihn – zusammen mit der AfD – ins Parlament zitieren. Das wurde von der Ampel abgelehnt.
Schrodi, Abgeordneter aus München und Gymnasiallehrer, wütete Richtung CDU-Chef Friedrich Merz: „Sie stimmen mit Faschisten und machen die salonfähig!“

Kassierte als erster Abgeordneter in der Geschichte des Bundestags ein Ordnungsgeld von 1000 Euro: SPD-Schrodi
DIE KONSEQUENZ: Bundestagspräsidentin Bärbel Bas (55, SPD) spricht das erste Mal in der Parlaments-Geschichte ein Ordnungsgeld aus. 1000 Euro werden verhängt. Bas, nachdem sich die Lage wieder beruhigt hatte: „Es ist mir wirklich nicht leicht gefallen, aber es hat hier kurz vor der Abstimmung vom Abgeordneten Michael Schrodi einen wirklich derartigen verbalen Angriff auf das Präsidium und auf einzelne Abgeordnete dieses Hauses gegeben, sodass ich das als eine mehr als geringfügige Verletzung der parlamentarischen Ordnung werten muss.“
Schrodi rechtfertigt seinen Rumpelstilzchen-Auftritt im Stern: „Ich fand das ein unerhörtes Verhalten der CDU. Ich bin zum Präsidium gegangen und habe dem CDU-Vertreter gesagt: Gemeinsam mit Faschisten einen solchen Popanz zu machen, ist inakzeptabel. Das habe ich auch Herrn Merz und Herrn Dobrindt gesagt. Es geht jetzt auch um die Frage, wie wir im Parlament miteinander umgehen.“
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