„Bedrohungslage“: Afghane (29) randaliert in Ausländerbehörde wegen abgelehntem Asylantrag
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In der Frankfurter Ausländerbehörde ist es vergangenen Mittwoch zu einem schweren Vorfall gekommen, der einen Einsatz des Ordnungsamtes erforderlich machte. Ein 29-jähriger Mann aus Afghanistan habe laut Mitteilung der Stadt „einen Schreibtisch sowie mehrere Stühle umgeworfen“ und den Behördenleiter Norbert Euler verbal attackiert. Darüber berichtet unter anderem die Frankfurter Rundschau.
Trotz mehrfacher Aufforderungen soll sich der Mann demnach geweigert haben, die Behörde zu verlassen. Aufgrund der „Bedrohungslage“, so die Stadt, wurde das Ordnungsamt hinzugezogen. Der Ausbruch des Mannes stand im Zusammenhang mit der Ablehnung seines Asylantrags, wie eine Sprecherin der Stadtpolizei erklärte.
Der Mann wurde festgenommen
Die Behörde stellte Strafantrag wegen Sachbeschädigung und Hausfriedensbruch gegen den 29-Jährigen. Da die Situation weiter eskalierte, wurde der Mann schließlich von der Polizei vorläufig festgenommen. Bei der anschließenden Überprüfung stellte sich heraus, dass der Mann keinen gültigen Reisepass besaß, was als Verstoß gegen das Aufenthaltsgesetz gilt. Auch in diesem Zusammenhang soll eine Anzeige erstattet worden sein.
Immer wieder kommt es bei offiziellen Behörden zu Zwischenfällen mit aggressiv gewordenen Migranten. Im Juni hatte ein arbeitsloser Eritreer für einen Großeinsatz in der Arbeitsagentur in Tübingen gesorgt. Vergangenes Jahr hatte ein Asylbewerber den Eingangsbereich der Magdeburger Ausländerbehörde zerstört.
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